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	<title>sludern.de - Bremen lebt! &#187; medial</title>
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	<description>Wir sind ein Webzine für studentische Angelegenheiten in Bremen. Sludern ist Plattdeutsch und bedeutet &#039;tratschen&#039;.</description>
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		<title>Tatort Bremen: Die Szene-Kenner</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 16:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Sie ist kleiner als sie im Fernsehen wirkt. Und sie tr&#228;gt Jeans. Leger, und doch elegant gekleidet, mit hellblauer Bluse und orangefarbenen St&#246;ckelschuhen, wuselt sie durch die Menge. Sie bahnt sich ihren Weg durch die &#252;ber 100 Menschen, sch&#252;ttelt strahlend H&#228;nde und umarmt einige Damen. Das Angebot einer Kellnerin, die mit einem gef&#252;llten Tablett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="attachment wp-att-1106 centered" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/06/tatort.png" alt="Tatort Bremen" width="590" height="200" /></p>
<p><strong>Sie ist kleiner als sie im Fernsehen wirkt. Und sie tr&#228;gt Jeans. Leger, und doch elegant gekleidet, mit hellblauer Bluse und orangefarbenen St&#246;ckelschuhen, wuselt sie durch die Menge. Sie bahnt sich ihren Weg durch die &#252;ber 100 Menschen, sch&#252;ttelt strahlend H&#228;nde und umarmt einige Damen. Das Angebot einer Kellnerin, die mit einem gef&#252;llten Tablett erscheint und ihr ein Glas Sekt anbietet, schl&#228;gt sie nur l&#228;chelnd aus und ruft: „Sp&#228;ter, sp&#228;ter, danke.“ Durch das allgemeine Gemurmel im Foyer h&#246;rt man immer wieder ihre Stimme heraus. Logisch, denn die hat jeder der G&#228;ste im Ohr. Sie kennen sie aus dem Fernsehen. Und nun auch aus dem Kino-Saal. Hauptkommissarin Inga L&#252;rsen alias Sabine Postel feierte am Donnerstag Premiere: Der neue Bremer „Tatort“ ist da.</strong></p>
<p><strong></strong><span id="more-1105"></span></p>
<p>Postel, f&#252;r die es nun schon der 20. Bremer „Tatort“ ist, in dem sie die Ermittlerin spielt, war nicht allein ins „Cinemaxx“ gekommen. Sie brachte gleich ihr halbes Team mit. Unter anderem wuselten mit ihr Kommissar Stedefreund (Oliver Mommsen), Kriminal-Assistent Karlsen (Winfried Hammelmann), Regisseur Thomas Jauch, Drehbuchautor Jochen Greve und Michael Gl&#246;ckner, Leiter der &#214;ffentlichkeitsarbeit bei Radio Bremen, durch das Kino.</p>
<p>Gl&#246;ckner war es, der gemeinsam mit Radio Bremen-Redakteurin Annette Strelow die Premiere moderierte und die G&#228;ste willkommen hie&#223;. Als alle ihr Begr&#252;&#223;ungssektglas geleert und im Kinosaal 8 Platz genommen hatten, fand er ein paar einleitende Worte. Er vers&#228;umte auch nicht, noch h&#246;flich einen seiner Ehreng&#228;ste vorstellend darauf hinzuweisen, dass man wohl mit „Tote M&#228;nner“, so der Titel der neuesten Produktion, leider hinter den Quoten des vergangenen Samstagabends hinterher hinken werde. Zu dieser Zeit bestritt Werder Bremen das DFB-Pokalfinale in Berlin, live in der ARD &#252;bertragen. Werders Cheftrainer Thomas Schaaf sa&#223; mit seiner Frau Astrid im Publikum.</p>
<p>Und dann konnte es losgehen. Sehr angenehm &#252;brigens, so viel Kommentar zum Rahmen der Premiere sei erlaubt, einmal eine Kino-Vorf&#252;hrung ohne jegliche Werbung und Premieren-Vorschauen zu erleben.</p>
<p>Drei Augenpaare flimmern &#252;ber die Leinwand, ein sprintendes Paar Beine, ein Fadenkreuz, der Vorspann ist immer gleich. Doch dann, schon in der ersten Szene, merkt man das Bremer Flair. Es geht um einen der H&#246;hepunkte im Bremer Jahr, um die „f&#252;nfte Jahreszeit“, um den <a title="Freimarkt" href="http://sludern.de/2008/11/13/ischa-ozapft-mi-froend/">Freimarkt</a>. Dort vergn&#252;gen sich Hauptkommissarin L&#252;rsen, Kommissar Stedefreund, Kriminal-Assistent Karlsen und L&#252;rsens Tochter Helen Reinders, gespielt von Camilla Renschke. Schlie&#223;lich wanken Stedefreund und Helen angetrunken Richtung Innenstadt und f&#252;hlen sich zunehmend zueinander hingezogen. Dann pl&#246;tzlich, als sie sich gerade n&#228;her kommen, beobachten sie einen versuchten Einbruch. Stedefreund kann die zwei M&#228;nner, die sich an einer Ladent&#252;r zu schaffen machen, zwar an der Tat hindern, jedoch nicht festhalten. Und melden wollen sie den Vorfall am n&#228;chsten Tag auch nicht, denn dann k&#228;me ihre Aff&#228;re, die sp&#228;ter bei Helen zu Hause endet, in die Ohren von Hauptkommissarin L&#252;rsen.</p>
<p>Ein gro&#223;er Fehler, wie sich sp&#228;ter heraus stellt.</p>
<p>Ohne zu viel verraten zu wollen, seien zur Geschichte von „Tote M&#228;nner“ noch einige Aspekte preisgegeben. Die Rahmenhandlung dreht sich um einen Mord in der homosexuellen Szene. Ein Student mit libanesischen Wurzeln, Malik Zafiri, wird tot in der Weser treibend aufgefunden. Mit heruntergelassener Hose und an den F&#252;&#223;en gefesselt. Der Verdacht erh&#228;rtet sich gegen den Elektriker Leon Hartwig (Felix Eitner) der sich mit Zafiri getroffen haben soll, als Parallelen zu einem Fall in L&#252;beck gesehen werden. Dieser trug dieselbe Handschrift wie der Mord in Bremen. Hartwig hatte zu jener Zeit beruflich in L&#252;beck auf einer Baustelle zu tun. L&#252;rsen und Stedefreund ermitteln.</p>
<p>W&#228;hrenddessen kommt die Aff&#228;re zwischen Stedefreund und L&#252;rsens Tochter Helen raus, was f&#252;r reichlich Trubel auf dem Revier sorgt. Einige Wirrungen, Streits, Annahmen, getrennte Ermittlungen und Fehlschl&#228;ge sp&#228;ter m&#252;ndet die Geschichte schlie&#223;lich f&#252;r „Tatort“-Verh&#228;ltnisse fulminant in einem versuchten weiteren Mord. Das Ergebnis der Ermittlungen war zwar nicht offensichtlich, aber schon w&#228;hrend des anderthalbst&#252;ndigen Krimis erahnbar.</p>
<p>Typisch Bremen ist die Auswahl der Drehorte. Reichlich Stra&#223;enbahnen heulen durch die Einstellungen, mal befindet man sich am Hauptbahnhof, mal im Viertel, mal an der Schlachte. Und, man lese und staune: Bei Radio Bremen. Denn das vermeintliche Polizeirevier wurde, zumindest zum Teil, im neuen Radio Bremen-Geb&#228;ude in der Diepenau eingerichtet.</p>
<p>Praktisch f&#252;r die Dreharbeiten war auch der zurzeit noch laufende Bau des neuen Weser-Towers in der &#220;berseestadt. So hatte man gleich eine Baustelle, auf der Leon Hartwig als Elektriker arbeiten konnte.</p>
<p>Nach reichlich Applaus auf der Premiere fand sich das Team von „Tote M&#228;nner“ noch zu einer abschlie&#223;enden Frage- und Diskussionsrunde zusammen, in deren Anschluss der Abend bei noch mehr Sekt ausklang. Kommende Produktionen k&#246;nnten &#252;brigens noch mehr Bremisches enthalten, in den Farben gr&#252;n und wei&#223;. Denn auf Wunsch des Publikums und um Premierengast Thomas Schaaf die Ehre zu erweisen k&#246;nnte Stedefreund bald ein wenig mehr seiner Werder-Leidenschaft zeigen d&#252;rfen. Vielleicht ja schon im n&#228;chsten Bremer Tatort mit dem Arbeitstitel „Wahlverwandtschaften“, der gerade gedreht wird. Sludern.de wird auch dort vor Ort sein und Euch einige Eindr&#252;cke vom Set geben.</p>
<p>Fazit der Premiere von „Tote M&#228;nner“: Der neue „Tatort“ kommt wie gewohnt mit Spannung und Dramatik daher, aber zus&#228;tzlich auch mit Humor und Romantik. Kosten wurden zwar aus verst&#228;ndlichen Gr&#252;nden gescheut, M&#252;hen aber nicht. Gute Kamera-Arbeit, viel Arbeit mit Tiefensch&#228;rfe, ein paar au&#223;ergew&#246;hnliche Einstellungen und Bildausschnitte. Schauspielerisch sehr gut, allerdings k&#246;nnte Winfried Hammelmann, auch wenn er nur drei kurze Auftritte hat, noch an seiner Darbietung der, nat&#252;rlich, auswendig gelernten Texte arbeiten. Dieses Auswendig-Lernen merkt man ihm an. Ein genialer Wort-Akrobat mag er sein, wenn er als Brian Brain durchs Radio geistert, als Schauspieler aber ist seine Leistung verbesserungsw&#252;rdig. Weiterer Kritikpunkt: Wieder wurde eine Minderheitenszene als Kern der Geschichte ausgew&#228;hlt. Erst waren es die Neonazis in der Bremer Produktion „Schwelbrand“ (2007), dann die T&#252;rken in „Familienaufstellung“ (2009), die ins Visier der Ermittler geraten. Nun sind es die Homosexuellen.</p>
<p>Trotzdem: Sehenswert. <strong>Der Sendetermin ist Sonntag, der 14. Juni 2009, 20.15 Uhr, ARD.</strong></p>
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		<title>30 Jahre Ausnahmezustand – 30 Jahre taz</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 16:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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Die tageszeitung feiert 30 Jahre und beschenkt sich selbst. Was f&#252;r eine Zeitung, was f&#252;r eine Entwicklung und was f&#252;r &#220;berschriften! Ja, Ich bin ein Fan der taz und m&#246;chte mir keine deutsche Medienlandschaft mehr ohne diese eine Zeitung, die es als einzige schafft, so etwas wie Ironie zu verschreiben, vorstellen. Diese eine Zeitung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-1000 centered aligncenter" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/04/taz-titel.png" alt="taz-titel" width="590" height="217" /></p>
<p><strong>Die <a title="taz.de Webseite" href="http://taz.de">tageszeitung</a> feiert 30 Jahre und beschenkt sich selbst. Was f&#252;r eine Zeitung, was f&#252;r eine Entwicklung und was f&#252;r &#220;berschriften! Ja, Ich bin ein Fan der taz und m&#246;chte mir keine deutsche Medienlandschaft mehr ohne diese eine Zeitung, die es als einzige schafft, so etwas wie Ironie zu verschreiben, vorstellen. Diese eine Zeitung, die die Fahne des Berufsethos Journalist wacker und munter hochh&#228;lt und deren Anblick im Bahnhofskiosk ein wohliges Gef&#252;hl vermittelt. Ein Gef&#252;hl, dass sagt: „Hey, schau mich an, ich bin unabh&#228;ngig, frech und irgendwo irgendwann mal aus einer reinen Utopie entstanden. Eigentlich d&#252;rfte es mich heutzutage gar nicht mehr geben.“</strong><span id="more-998"></span></p>
<p>30 Jahre und die taz scheint allem zu trotzen, selbst dem Aussterben der eigenen Spezies. Denn, so h&#246;rt und munkelt es in Insiderkreisen, Print ist out. Out und bankrott.</p>
<p><strong>Der &#220;berlebenswille</strong></p>
<p>Dass die taz finanziell noch am Leben ist und der Krise zu trotzen scheint, ist eigentlich schnell erkl&#228;rt. Der kriselnde Anzeigenmarkt  macht nur zehn Prozent der Einnahmen aus, einen gro&#223;en Teil der Finanzierung bilden die &#252;ber 8000 Anteilseigner mit einem Kapital von etwa acht Millionen Euro. Nicht zu vergessen auch, dass Angestellte bei der taz gerade einmal einen halben Tariflohn bekommen. Bei jedem anderen Medium oder Unternehmen w&#252;rde man – und die taz sicherlich selbst – ganz laut Ausbeutung rufen. Aber nein, die Mitarbeiter verzichten ganz bewusst auf einen anst&#228;ndigen Lohn. Chefredakteurin Bascha Mika gibt das gegen&#252;ber Spiegel-Online auch ganz bewusst zu:</p>
<blockquote><p>Die &#8220;taz&#8221; &#252;berlebt, weil die Redaktion f&#252;r halbes Tarifgehalt arbeitet. Wenn wir Tarifgeh&#228;lter zahlen w&#252;rden, w&#228;ren wir in anderthalb Monaten pleite.</p></blockquote>
<p>Und da sind wir wieder bei dem „wohligen Gef&#252;hl“, das Gef&#252;hl dass die taz erst aus einer planlosen Gr&#252;ndung hat entstehen lassen und sie heute &#252;berleben l&#228;sst.</p>
<p>Auch im Internet ist die taz gut aufgestellt. Sie hat Blogs, sie hat Kommentare und sie hat interessante Inhalte. Mit interessanten Inhalte meine ich originelle und originale Artikel, eben keine Massen von DPA-Meldungen und Fotostrecken. Einziges Manko: F&#252;r das Auge ist das alles nichts &#8211; nicht online und auch nicht gedruckt. Dazu gleich mehr.</p>
<div class="imageframe alignleft" style="width: 350px;"><a title="Das neue Layout der taz" href="http://taz.de"><img class="attachment wp-att-1004" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/04/s1-big.png" alt="Das neue Layout der taz" width="350" height="495" /></a></p>
<div class="imagecaption"><em>Das neue Layout der taz</em></div>
</div>
<p><strong>Die taz beschenkt sich selbst</strong></p>
<p>Ich war extrem neugierig, als ich heute in den Kiosk st&#252;rzte und die letzte (naja, von wahrscheinlich f&#252;nf insgesamt) Ausgabe erstand. Zum 30. Geburtstag g&#246;nnt sich die taz n&#228;mlich nicht nur ein neues Layout – entwickelt von dem erfolgreichen Designer Lukas Kirchner -, sondern eine komplett neue Wochenendbeilage, die sonntaz. Das hei&#223;t insgesamt 48 Seiten in Farbe- und das f&#252;r 2,30 Euro! Wow, und andere Zeitungen jammern und streichen Stellen ein?! Irgendwie passend zur taz, immer ein bisschen gegen den Strom.<br />
Bunt ist sie nun auch, sch&#246;n allerdings weniger. Irgendwie konservativ das Layout, geradlinige Schriften, eckige Fotos und langweilige Trennlinien &#252;berall. Weshalb man hier nicht mehr gewagt hat, mehr Luft, mehr gro&#223;e Fotos und mehr &#8220;zeitschriftiger&#8221; ist mir unverst&#228;ndlich. Dabei soll besonders die Beilage doch Magazin-Charakter haben, so hei&#223;t es in der Pressemitteilung der taz:</p>
<blockquote><p>Die sonntaz wird Magazin-Charakter haben und tr&#228;gt somit der Tatsache Rechnung, dass Zeitungen im Internet-Zeitalter nicht mehr allein zur Versorgung mit Nachrichten genutzt werden.</p></blockquote>
<p>Vielleicht wollte man sich mehr an den Online-Auftritt anpassen: Au&#223;en eher pfui, innen hui. Strategisch geht die taz generell den richtigen Weg. Sie baut Hintergrundberichte und Magazinanteil aus und &#252;berl&#228;sst das tagesaktuelle Gesch&#228;ft ein St&#252;ck mehr dem Internet. Es ist eben gerade die St&#228;rke der taz, unkonventionelle Wege gehen zu k&#246;nnen. Hauptsache gegen den Strich und wenn es am Ende noch erfolgreich ist, dann kann man getrost sagen: Auf weitere 30 Jahre. Vermissen m&#246;chte ich die taz sowieso nicht. Ist ja auch kein Wunder bei der regionalen Konkurenz in Bremen: BILD und Weser Kurier.</p>
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		<title>B&#252;hnenprogramm primitiv, Kinodeb&#252;t aber auch</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 15:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>StefanH</dc:creator>
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Im Kino sind die Trailer oft auf den Hauptfilm abgestimmt. Sie dienen sozusagen der Einstimmung und der Vorbereitung auf das was kommen wird. Dementsprechend erkennt der aufmerksame Zuschauer bereits an den Vorschauen, welche Zielgruppen im Saal sitzen m&#252;ssen und welchen Einschlag der Hauptfilm haben wird. Bevor Mario Barths &#8220;M&#228;nnersache&#8221; gezeigt wird, darf sich im Aufgebot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-956 centered aligncenter" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/03/maennersache.png" alt="M&#228;nnersache" width="590" height="237" /></p>
<p>Im Kino sind die Trailer oft auf den Hauptfilm abgestimmt. Sie dienen sozusagen der Einstimmung und der Vorbereitung auf das was kommen wird. Dementsprechend erkennt der aufmerksame Zuschauer bereits an den Vorschauen, welche Zielgruppen im Saal sitzen m&#252;ssen und welchen Einschlag der Hauptfilm haben wird. Bevor Mario Barths &#8220;M&#228;nnersache&#8221; gezeigt wird, darf sich im Aufgebot der Trailer von einer flachen Beziehungskom&#246;die bis zur noch flacheren Beziehungskom&#246;die geg&#228;hnt werden.  Wer noch die M&#246;glichkeit hat zu fliehen, sollte diese sp&#228;testens nach der Vorschau einer dieser Kom&#246;dien mit einer &#228;lter gewordenen Sandra Bullock ergreifen, deren Gags nicht mal im Trailer z&#252;nden.  Besser wird es in den folgenden 120 Minuten ohnehin nicht mehr.</p>
<p>Endlich dr&#246;hnt Mario Barth das erste Mal mit seinem Berlinerisch durch die Lautsprecher.  Ihm assistiert ein junger Mann namens Dieter Tappert, den die meisten Leute wohl als Paul Panzer kennen d&#252;rften. Neben der gemeinsamen Arbeit vor der Kamera haben die beiden Comedians auch zusammen am Drehbuch gearbeitet, die Regie f&#252;hrte Barth mit Gernot Roll (Ballermann 6, Der R&#228;uber Hotzenplotz) an seiner Seite. <span id="more-955"></span>Fans des erfolgreichen Comedians gehen trotz dieser Fakten vermutlich noch optimistisch in den Film und dieser Optimismus ist auch zu Beginn und weit &#252;ber die erste H&#228;lfte des Films zu sp&#252;ren. Es wird gelacht und gefeiert im Saal. Der erfolglose Komiker Paul Schawbonsky, den Mario Barth mimt, tritt hin und wieder in einer runtergekommenen Kneipe auf, heimst aber nur trockene Huster ein. Umso mehr lachen die Menschen vor der Leinwand &#252;ber ihn. Dabei sind die Gags weder originell noch gut in Szene gesetzt. Zu Beginn m&#246;chte man sich an mancher Stelle fast fremd sch&#228;men.</p>
<p>Als Paul den Unterhaltungswert der Beziehungsstreitereien zwischen seinem besten Freund Hotte (Dieter Tappert) und dessen Partnerin Susi (Anja Kling) erkennt, baut er diese kurzerhand in sein B&#252;hnenprogramm ein und ist pl&#246;tzlich gefragt beim Publikum. Nat&#252;rlich nimmt ihm Hotte, den er seit 20 Jahren kennt, das &#252;bel. Fast der gesamte Film handelt nun von dem Bruch der Freundschaft, aufgelockert durch abstruse Nebenfiguren wie den Mafiosi aus der Nachbarschaft, einen notgeilen Mitarbeiter einer Zoohandlung oder den polnischen Gastarbeiter auf dem Bau. Die autobiographischen Z&#252;ge des Films beschr&#228;nken sich wohl eher auf das Wesentliche: Barths unglaublichen Aufstieg zum Star-Comedian durch Beziehungswitze. Warum Barth so lustig ist? „Na weil das halt wirklich so ist in der Beziehung“, hei&#223;t es oft. Den besseren Gags des Films ist dann auch die B&#252;hnenherkunft deutlich anzumerken. In der Folge wirkt M&#228;nnersache an vielen Stellen wie eine Aneinanderreihung von Sketchen. Die meisten kommen beim Publikum an, ringen dem Nicht-Barth-Fan jedoch kaum ein Schmunzeln ab.</p>
<p>In den Nebenrollen ist Mario Barths Kinodeb&#252;t gut besetzt. Von Michael Gwisdek &#252;ber J&#252;rgen Vogel und Anja Kling bis Michael Brandner, die ihren Job in Anbetracht des mageren Drehbuches gut machen. Auf Barth selbst trifft das weniger zu. Jemand der auf der B&#252;hne Tausende Menschen mit Beziehungswitzen unterh&#228;lt, ist deswegen noch lange kein guter Schauspieler. Auch nicht oder besser gesagt erst recht nicht, wenn er sich verkleidet. Wer Eddie Murphy in seinen unz&#228;hligen Verwandlungsrollen schon unlustig fand, dem k&#246;nnte bei Mario Barth blankes Entsetzen ergreifen. Grausames Beispiel daf&#252;r ist die Figur Marek, die einen polnischen Gastarbeiter darstellen soll, aber eher klingt als handele es sich um einen Griechen mit indischen Wurzeln. Das Publikum im Saal liebt Marek. Dieter Tappert gef&#228;llt da schon etwas besser und ist unter anderem in einer Parodie auf den Paten fast am&#252;sant.</p>
<p>Lichtblicke sind in &#8220;M&#228;nnersache&#8221; aber rar ges&#228;t. Die belanglose Geschichte ist nur der Schauplatz f&#252;r die flachen Gags. Dass der Film finanziell vermutlich dennoch ein Erfolg wird, ist sicherlich dem Hype um den „Deutsch-Frau, Frau-Deutsch“-Erfinder zu zuschreiben.  Es ist also kaum verwunderlich, dass demn&#228;chst auch noch ein dazugeh&#246;riges H&#246;rspiel erscheint. Dann d&#252;rfen sich die echten Mario Barth-Fans die belanglose Beziehungskom&#246;die jederzeit auch zu Hause anh&#246;ren und die Wartezeit bis zur DVD verk&#252;rzen. Bis zum n&#228;chsten Sandra Bullock-Film dauert es dann auch nicht mehr lange.</p>
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		<title>Bremen4: Neuer Morgenshow-Moderator steht fest</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 13:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sludern</dc:creator>
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Radio Bremen hat unseren Bericht vom Sonntag jetzt offiziell best&#228;tigt. &#8220;Der Dicke und der D&#252;nne&#8221; werden nach zehn Jahren das Feld r&#228;umen und Bremen4 mit einer neuen Morgenshow in das Jahr 2009 starten. Informationen zum Nachfolger gibt es auch bereits.
Seit dem Jahr 1999 wird das Bremen Vier-Land werktags von der
Bremen Vier Morgenshow &#8220;Der Dicke und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-683 centered aligncenter" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/12/roland.png" alt="Roland" width="590" height="209" /></p>
<p>Radio Bremen hat unseren Bericht vom Sonntag jetzt <a href="http://www.radiobremen.de/ueber_uns/presse/index.php3?kat=1&amp;do=msg&amp;mid=2008121501">offiziell best&#228;tigt</a>. &#8220;Der Dicke und der D&#252;nne&#8221; werden nach zehn Jahren das Feld r&#228;umen und Bremen4 mit einer neuen Morgenshow in das Jahr 2009 starten. Informationen zum Nachfolger gibt es auch bereits.</p>
<blockquote><p>Seit dem Jahr 1999 wird das Bremen Vier-Land werktags von der<br />
Bremen Vier Morgenshow &#8220;Der Dicke und der D&#252;nne&#8221; geweckt. Ende des Jahres werden der &#8220;D&#252;nne&#8221; Jens-Uwe Krause und der &#8220;Dicke&#8221; Marcus Rudolph zum letzten Mal als Team die Bremen Vier-H&#246;rer in den Tag bringen. Jens-Uwe Krause k&#252;mmert sich dann vorerst mal um eine Eigenproduktion: Ab Januar will sich der werdende Vater ein Jahr Elternzeit nehmen, um sich dann ganz seinem Nachwuchs zu widmen. Jens-Uwe Krause dazu: &#8220;Zum Gl&#252;ck habe ich das fr&#252;he Aufstehen jahrelang ge&#252;bt. Jetzt muss ich mich nur noch dran gew&#246;hnen, dass sich meine Zuh&#246;rerzahl auf eine Person reduzieren wird!&#8221; W&#228;hrend Jens-Uwe Krause Windeln wechselt, wird Marcus Rudolph innerhalb von Radio Bremen das Studio wechseln. Ab Fr&#252;hjahr sitzt er bei der Schwesterwelle Bremen Eins am Mikrofon.</p>
<p><em>(Pressemitteilung von radiobremen.de am 15.12.08)</em></p></blockquote>
<p>Bislang war allerdings nicht klar, wer die Nachfolge antreten wird. Auch im Internet wurde und wird <a href="http://www.radioforen.de/showthread.php?p=440130">diskutiert</a>. Nach Informationen von sludern.de wird der Roland den Moderationsposten &#252;bernehmen.</p>
<p><span id="more-642"></span></p>
<p>Nicht die steinige, zugegeben recht wortkarge und damit vollkommen ungeeignete Statue, sondern Diplom-Fachjournalist Roland Kanwicher, der sich bislang den Vormittag mit Christine Heuck teilte. Nach unseren Informationen wird der Wecker f&#252;r ihn k&#252;nftig ein paar Stunden fr&#252;her klingeln. Offen bleibt neben der ersten bekannten Morgenshow-Personalie aber weiterhin, wie der Rahmen des neuen Formats aussehen soll.</p>
<p>Wird das Konzept mit zwei Frontm&#228;nnern im t&#228;glichen Wechsel und zwei „Servicefeen“ beibehalten? Kommt eine neue Show nach ffn-Vorbild mit dem Tandem „Frontmann – Frontfrau“? Noch ist nichts Genaues bekannt. Wir halten Euch auch weiterhin auf dem Laufenden.</p>
<p><em><div class="note"><div class="notewarning">Update</em>: Die <a href="http://www.podcall-fanseite.de/" target="_blank">Podcall-Fanseite</a> meldet in den News vom 15. Dezember, dass Ike Pauli auch in der neuen Morningshow zu h&#246;ren sein wird.</div></div></p>
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		<title>Bremen4: Der Dicke und der D&#252;nne vor dem Aus</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 13:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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Man mag es kaum glauben, aber auch schier unverr&#252;ckbare Tatsachen und Zeitspannen, die sich bis zum Horizont erstrecken, haben mal ein Ende. In diesem Fall geht es um die Morningshow von Bremen4, die es ab dem kommenden Jahr in ihrer gewohnten Form nicht mehr geben wird. Wer sich bei Radio Bremen und dort bei Bremen4 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="attachment wp-att-632 aligncenter" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/12/radiobremen.png" alt="radiobremen" width="590" height="271" /></p>
<p style="text-align: left;">Man mag es kaum glauben, aber auch schier unverr&#252;ckbare Tatsachen und Zeitspannen, die sich bis zum Horizont erstrecken, haben mal ein Ende. In diesem Fall geht es um die Morningshow von Bremen4, die es ab dem kommenden Jahr in ihrer gewohnten Form nicht mehr geben wird. Wer sich bei Radio Bremen und dort bei Bremen4 ein wenig auskennt, wird wissen, dass das Format „Der Dicke und der D&#252;nne&#8221; schon seit vielen, vielen Jahren erfolgreich besteht und das R&#252;ckgrat der Welle bildet.</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ff6600;">Update</span>: RadioBremen hat die Meldung nun offiziell <a title="Pressemeldung von radio bremen" href="http://www.radiobremen.de/ueber_uns/presse/index.php3?kat=1&amp;do=msg&amp;mid=2008121501">ver&#246;ffentlicht</a> und somit best&#228;tigt.<span id="more-631"></span></p>
<p>Aber nun ereilt alle Fans der Bremen4-Morgenshow ein schwerer Schlag: „Der Dicke und der D&#252;nne&#8221; h&#246;ren auf! Die Morgenshow wird es in der gewohnten Form ab Januar nicht mehr geben. Dies berichtet ein Radio Bremen-Mitarbeiter, der zurzeit mit anderen Kollegen am Konzept der neuen Morgenshow arbeitet.</p>
<p>Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, so der Radio Bremen-Mann. Einige Testsendungen seien schon produziert worden, und ab dem 5. Januar 2009 werde dann das neue Format auf Sendung gehen. Details nennt er noch nicht, aber verweist auf eine Pressemitteilung, die im Laufe der kommenden Woche an die Redaktionen in Bremen und umzu gehen werde.</p>
<blockquote><p>„Das ist nat&#252;rlich ein schwerwiegender Einschnitt, da die Morgenshow mit JuK und Marcus bestimmt 50 Prozent von Bremen4 ausmacht. Aber die Vorbereitungen f&#252;r den Relaunch laufen auf Hochtouren und wir sind sehr zuversichtlich, was die neue Show angeht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Gr&#252;nde f&#252;r den Relaunch? Nun ja, auch „JuK&#8221;, das Bremen4-Urgestein, das durch Komik-Figuren wie Gisbert Geier in der „Nullnummer&#8221; und andere Formate wie „Bremen4 Gef&#252;hlsecht&#8221; am Sonntagabend bekannt wurde, orientiert sich in seinem Leben mal um und gibt anderen Dingen als der Karriere den Vorzug. Laut unseres Informanten geht der „D&#252;nne&#8221; in die Babypause. Einen neuen „D&#252;nnen&#8221; werde es aber nicht geben, die &#220;berlegung „Dick &amp; D&#252;nn 2.0&#8243; scheitert also. Da das Konzept der Sendung ohne einen „D&#252;nnen&#8221; nicht mehr das alte w&#228;re, geht also auch der „Dicke&#8221; Marcus Rudolph. Der einst von Bremen nach Hannover „auswanderte&#8221;, nach der Erkrankung von Axel P. Sommerfeld jedoch zur&#252;ckkehrte in die Heimat und als dessen Nachfolger ebenfalls sehr erfolgreich durch den Bremer Morgen f&#252;hrte. Und zwar zum zweiten Platzhirsch in der Radiowelt von Radio Bremen, zu Bremen1.</p>
<p>Wie das Konzept der neuen Morgenshow aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Es bleibt die Pressemitteilung abzuwarten. Doch wer wei&#223;? Vielleicht treten ja die beiden bisherigen „Servicefeen&#8221; Malin Kompa und Ike Pauli als „Die Blonde und die Br&#252;nette&#8221; in die Fu&#223;stapfen von Krause und Rudolph?</p>
<p>Wir bleiben dran und geben Euch in der kommenden Woche n&#228;here Infos und Details zur neuen Morgenshow.</p>
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		<title>Bremen schaltet ab</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 18:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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&#8220;Eigentlich f&#228;nde ich es sch&#246;n, wenn TV auch etwas mit Qualit&#228;t zu tun h&#228;tte. Aber ich glaube, das f&#228;ngt schon vor dem Einschalten des Fernsehers an. [...] Eigentlich ist das Fernsehen doch nur ein Medium, wie eine Schallplatte, die man bei Bedarf einschaltet. Eigentlich hat es mir der Realit&#228;t nicht viel zu tun &#8211; genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="attachment wp-att-414" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/10/tvquali.png" alt="TV-Qualit&#228;tsdebatte" width="590" height="257" /></p>
<h6 style="padding-left: 90px;"><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #ff6600;"><em><span style="font-weight: normal;">&#8220;Eigentlich f&#228;nde ich es sch&#246;n, wenn TV auch etwas mit Qualit&#228;t zu tun h&#228;tte. Aber ich glaube, das f&#228;ngt schon vor dem Einschalten des Fernsehers an. [...] Eigentlich ist das Fernsehen doch nur ein Medium, wie eine Schallplatte, die man bei Bedarf einschaltet. Eigentlich hat es mir der Realit&#228;t nicht viel zu tun &#8211; genau wie das Theater. Fernsehen k&#246;nnte auch wie Musik sein, ein Teil der Kultur. Mittlerweile wird es aber leider fast nur noch genutzt, um Angst und Schrecken zu verbreiten &#8211; und Doofheit.&#8221;</span></em></span></span></h6>
<p>Sagte Helge Schneider in der heutigen Ausgabe der <a title="sz" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/261/316147/text/">SZ</a>. Helge Schneider &#228;u&#223;ert sich nun also auch zur Qualit&#228;tsdebatte des deutschen Fernsehens. Interessant, gerade er steht doch f&#252;r Trash. Trash, der so trashig ist, dass er schon als kulturell angesehen wird. Eigentlich also wie viele deutsche Fernsehsendungen.</p>
<p>Die Qualit&#228;tsdebatte ist kurios und gespickt mit leeren Phrasen und Wunschdenken. Genau das hat sich auch in einer kleinen Stra&#223;enumfrage von sludern (f&#252;r eine &#220;bung des H&#246;rfunkseminars an der HS Bremen) gezeigt. Fernsehen? Brauch ich nicht, schau ich nicht, kann ich nichts dazu sagen. Eine sehr h&#228;ufige Antwort der Passanten rund um die Schlachte, die Domsheide und dem Schnoor-Viertel.</p>
<p>Fragt sich nur, wer das dann immer ist, der dennoch einschaltet? Die Bremer anscheinend nicht?!</p>
<h2 style="text-align: center;">Was h&#228;lt der Bremer vom deutschen Fernsehen?</h2>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></p>
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		<title>Spoof &#8211; Schwachsinn auf Englisch</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 19:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	
 
Schwachsinn ist manchmal das Unterhaltsamste &#252;berhaupt. Manche Leute k&#246;nnen es einfach. Ich rede hier aber nicht von einem Helge Schneider oder Klaus Kinski. Ich rede von den Studenten der Internationalen Fachjournalistik an der Hochschule Bremen. 
Wir k&#246;nnen das richtig gut und unser Dozent Jeremy Hookway sowieso. Genau dieser hat jetzt n&#228;mlich eigens eine Website f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a title="Spoof" href="http://spoof.jimdo.com"><img class="attachment wp-att-292" style="margin: 5px; border: 0px initial initial;" title="Spoof" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/09/spoof.png" alt="" width="590" height="190" /></a></p>
<p> </p>
<p>Schwachsinn ist manchmal das Unterhaltsamste &#252;berhaupt. Manche Leute k&#246;nnen es einfach. Ich rede hier aber nicht von einem Helge Schneider oder Klaus Kinski. Ich rede von den Studenten der Internationalen Fachjournalistik an der Hochschule Bremen. </p>
<p>Wir k&#246;nnen das richtig gut und unser Dozent Jeremy Hookway sowieso. Genau dieser hat jetzt n&#228;mlich eigens eine Website f&#252;r diese Schwachsinnereien eingerichtet. Sludern empfiehlt <a title="Spoof" href="http://spoof.jimdo.com/">Spoof</a>. Ausz&#252;ge aus einer praktischen &#220;bung im Englisch-Modul. Aufgabe: Schreibe eine m&#246;glichst bekloppte Nachricht.</p>
<p>Kostprobe?</p>
<p class="Text"><span><span><strong>Aliens kidnap eighty year old woman from the Bronx<span style="font-weight: normal;"><br />
 <br />
<em>May 01, 2008. New York.</em> Last night, an eighty year old woman from the Bronx was kidnapped by aliens. Neighbors reported the police that they have seen a large starship not to be compared with a human built one. It was very flat, like a fluke, had a round shape and gave strange noises, just like a vacuum cleaner. Mike Donald, one of the witnesses told a reporter that there has been a very large and bright beam that transported Judy Tingle into the starship. „She didn‘t even wake up. I just felt as if I was participating in an action movie. When I looked up once again, the starcraft was gone already. Everything was over so fast&#8221;, Mr Donald reported.<br />
 <br />
In several other districts across the United States, people reported seeing a UFO. Ronald O‘Neil from San Diego even declared that he had seen one of the extraterrestrial life forms. „They were pretty small and looked like little piglets with green skin. Even the sounds they made were similar&#8221;, he said.<br />
 <br />
The extraterrestrial life forms seem to have come in peace as they didn‘t harm anybody. Judy Tingle was brought back home the next day, feeling nice and fresh, just like a young girl. She told everyone that she had the best time of her life. Although her skin is green now, too.<br />
 <br />
„I‘m really happy to be back, but I‘d like to thank the aliens for giving me vitality and strength. I can live with a green-colored skin. Hopefully the cute little piglets will visit me once again so I can offer them some coffee&#8221;, Mrs Tingle said with a smile in her face.<br />
 </span></strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal">SW - <a title="Spoof" href="http://spoof.jimdo.com/">Spoof</a></p>
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		<title>Die Auf-die-Finger-Schauer</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 10:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Engelbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ob Clarissa, SpYri oder Hobbes auf der B&#252;hne stand? Erfuhren die Zuh&#246;rer nicht. War aber letztlich auch nicht entscheidend f&#252;r einen interessanten Diskussionsabend mit einem Bildblogger.
Heiko Dilk, der hauptberuflich und, wie alle anderen dort t&#228;tigen Journalisten unter einen Pseudonym, &#8220;kritische Notizen &#252;ber eine gro&#223;e deutsche Boulevardzeitung&#8221; verfasst, war im Jugendhaus Buchte der Naturfreundejugend Bremen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/07/bildblog.png" alt="bildblog" hspace="5" vspace="5" width="590" height="200" align="left" /></p>
<p><strong>Ob Clarissa, SpYri oder Hobbes auf der B&#252;hne stand? Erfuhren die Zuh&#246;rer nicht. War aber letztlich auch nicht entscheidend f&#252;r einen interessanten Diskussionsabend mit einem <a href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">Bildblogger</a>.<br />
Heiko Dilk, der hauptberuflich und, wie alle anderen dort t&#228;tigen Journalisten unter einen Pseudonym, &#8220;kritische Notizen &#252;ber eine gro&#223;e deutsche Boulevardzeitung&#8221; verfasst, war im Jugendhaus Buchte der Naturfreundejugend Bremen zu Gast. Thema war das bildblog, seine Arbeit dort &#8211; aber vor allem die Arbeit(sweise) der BILD-Zeitung.</strong></p>
<p>Seit 2004 schauen die bloggenden Journalisten dem Blatt &#8220;auf die Finger&#8221;, wie Dilk seine Arbeit umrei&#223;t &#8211; und das mit wachsendem Erfolg.<br />
&#220;ber 1,2 Millionen Besucher pro Monat verzeichnet <a href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">bildblog.de</a> inzwischen. Anders als die BILD-Zeitung mit steigender Tendenz. Letztere hat seit Jahren mit einem Auflagen-R&#252;ckgang zu k&#228;mpfen, auch wenn sie immer noch fast 12 Millionen Menschen pro Tag erreicht. Die Bildblogger sehen sich mit ihrer Arbeit nicht als Missionare, die Menschen bekehren oder sie vom Lesen der BILD abbringen wollen, wie Dilk direkt zu Anfang klarstellte. Der typische BILD-Leser sei kein bildblog-Leser und zudem schwer zu erreichen.<br />
Vielmehr gehe es darum, den Leuten, die immer schon das Gef&#252;hl hatten, dass die BILD h&#228;ufig an der Wahrheit vorbei berichtet, ein paar stichhaltige Argumente und Beweise zu liefern. Wenn diese dann auch noch einen BILD-Leser erreichten, sei das umso besser. Auch dem Boulevard ansich stehe man aufgeschlossen gegen&#252;ber &#8211; Kritik gebe es einzig und allein an den teils zweifelhaften Arbeitsmethoden der Bild-Redakteure. Wie diese Methoden aussehen k&#246;nnen, machte Dilk anhand von zwei Beispielen klar.</p>
<p><strong> Fall I</strong>: Ein irakischer Asylbewerber, nicht im Besitz eines deutschen F&#252;hrerscheins und Sozialhilfeempf&#228;nger, ist im Oktober 2007 <a href="http://www1.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/dortmund/article/meldung-071022-174504-04.html" target="_blank">in einen Unfall verwickelt</a>, bei dem ein Motorradfahrer ums Leben kommt.<br />
<a href="http://www.bildblog.de/2926/und-nichts-als-die-halbe-wahrheit" target="_blank">&#8220;Mit dickem BMW: Sozialhilfe-Empf&#228;nger raste Biker tot&#8221; (21.4.2008) und &#8220;Kein Asyl, kein F&#252;hrerschein: [NAME] f&#228;hrt Motorrad-Fahrer tot! …und marschiert wieder in die Freiheit&#8221;  (22.4.2008)</a> lauten zwei der &#220;berschriften, die die BILD w&#228;hrend des Prozesses druckt. Dass der &#8220;Todesraser&#8221; beim Aufprall mit lediglich 6km/h unterwegs war, der Motorradfahrer hingegen, wie ein Gerichtssprecher best&#228;tigte, mit deutlich &#252;berh&#246;hter Geschwindigkeit, lie&#223; die BILD unter den Tisch fallen.<br />
Letztlich wurde der Mann zu einer <a href="http://www.bildblog.de/2928/und-nichts-als-die-halbe-wahrheit-2" target="_blank">Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bew&#228;hrung verurteilt</a> &#8211; und marschierte somit, anders als die BILD dem Leser Glauben machen wollte, keineswegs in die die Freiheit.<br />
<strong> Fall II:</strong> Ein Finalteilnehmer von &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; wird vor der letzten Runde der Show <a href="http://www.bildblog.de/2911/homo-ehe-bei-dsds-bringt-bild-in-schwulitaeten" target="_blank">von BILD als schwul geoutet</a>. Die BamS greift die Geschichte auf oder besser: f&#252;hrt die <a href="http://www.bildblog.de/2915/teamwork" target="_blank">Samstags-Kampagne der BILD am Sonntag fort</a>, und gibt gleich zu bedenken, dass die Homosexualit&#228;t f&#252;r den Kandidaten lebensgef&#228;hrlich sein k&#246;nnte. Denn er ist Libanese und laut BamS geht man in diesem Land mit &#8220;Homosexualit&#228;t weitaus weniger liberal um&#8221; als bei uns. &#220;ber die Gr&#252;nde f&#252;r die Kampagne l&#228;sst sich wohl nur spekulieren. Sind DSDS-Zuschauer eifrige BILD-Leser? Hat der Kandidat die Zusammenarbeit mit dem Blatt, wom&#246;glich in einer anderen Geschichte, verweigert und wurde deshalb geoutet?</p>
<p><span id="more-97"></span></p>
<p>Die Berichterstattung von BILD und BamS &#252;ber den DSDS-Kandidaten lief beim bildblog unter der &#220;berschrift &#8220;Teamwork&#8221;. Dass das eine Blatt die Geschichte des anderen aufgreift, liegt aber nicht allein daran, dass beide im Springer-Verlag erscheinen. Ein Blick ins Impressum verr&#228;t, dass beide viel enger miteinander verzahnt sind, als es auf den ersten Blick scheint: CvD, Art Director und Gesch&#228;ftsf&#252;hrung sind die selben, Autoren, die montags f&#252;r die BILD schreiben, sind sonntags f&#252;r die BamS t&#228;tig und letztlich firmiert Kai Diekmann als Herausgeber beider Bl&#228;tter &#8211; neben seiner T&#228;tigkeit als Chefredakteur von BILD. Europas gr&#246;&#223;te Sonntagszeitung und die auflagenst&#228;rkste deutsche Boulevardzeitung wissen ihre Synergien scheinbar zu nutzen.</p>
<p>Eine rege Diskussion entwickelte sich im Anschluss an den Vortrag zwar nicht, f&#252;r einen kleinen Blick hinter die Kulissen des Bildblogs reichte es dennoch.</p>
<p>Die Arbeit des Blogs werde in den Redaktionsr&#228;umen des Springer-Verlages durchaus wahrgenommen und geht sogar soweit, dass die BILD dem <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/angsthasen-auf-der-jagd/?src=HL&amp;cHash=cce8d716b2" target="_blank">Blog gerichtlich verbieten wollte, beim Presserat Beschwerden gegen die Berichterstattung einzulegen</a>. Auch der Spruch &#8220;Recherchier das lieber nach, sonst stehst du morgen im Bildblog&#8221; soll auf den Fluren des neuen Springer-Hochhauses in der Kochstra&#223;e in Berlin schon geh&#246;rt worden sein. Ein direktes Aufeinandertreffen von Bildbloggern und BILD-Mitarbeitern in der &#214;ffentlichkeit scheint der Springer-Verlag indes vermeiden zu wollen. Einmal habe man gemeinsam auf dem Podium gesessen, aber das war laut Dilk ein &#8220;Unfall&#8221;, alle anderen Einladungen zu Diskussionen habe der Verlag abgelehnt &#8211; erst <a href="http://www.bildblog.de/3034/lieber-nicolaus-fest" target="_blank">k&#252;rzlich</a> die zu einer <a href="http://www.bildblog.de/wp-content/integrationshemmnis.jpg" target="_blank">Fachkonferenz des Innenministeriums</a>.</p>
<p>So setzt sich der Blog &#252;ber Umwege mit dem Blatt auseinander &#8211; teils mit prominenter Unterst&#252;tzung. Charlotte Roche ist bekennende Unterst&#252;tzerin des bildblogs und auch andere bekanntere Menschen unterst&#252;tzen die Medienjournalisten bei ihrer Arbeit. Die Entstehung des Bildblog-Werbespots, in dem Anke Engelke und Christoph Maria Herbst die Hauptrolle spielen, war zwar letztlich eine Verkettung gl&#252;cklicher Umst&#228;nde, wie Dilk anmerkte, aber ein sch&#246;nes Beispiel. Aus einer Bierlaune heraus sei der Wunsch entstanden, einen Werbefilm zu drehen. Ein befreundeter Scripter habe sich der Idee angenommen und schlie&#223;lich sagten erfreulicherweise auch noch die beiden Protagonisten zu. Mit Unterst&#252;tzung einer gro&#223;en Produktionsfirma entstand schlie&#223;lich folgender Spot:</p>
<p><script src="http://de.sevenload.com/pl/Wsj6BZw/455x364" type="text/javascript"></script></p>
<p>Link: <a title="BILDblog-Werbespot" href="http://de.sevenload.com/videos/Wsj6BZw-BILDblog-Werbespot">sevenload.com</a></p>
<hr />
<p style="text-align: center"><img src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/07/bildblog31.png" alt="bildblog2" width="572" height="113" align="absmiddle" /></p>
<p><span style="color: #808080;">Der Bildblog begleitet kritisch die Arbeit der BILD, der BamS sowie deren Online-Auftritt. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, Fehler in der Berichterstattung, ungen&#252;gend recherchierte Artikel und Schleichwerbung nachzuweisen.<br />
Das Bildblog ging im Juni 2004 online, Heiko Dilk stie&#223; kurz nach Gr&#252;ndung des Blogs dazu und ist heute einer von zwei festen Redakteuren. Der freie Journalist schreibt zudem f&#252;r den Tagesspiegel und die taz.</span><span style="font-size: small;"><br />
</span></p>
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		<title>Der Schmidt und der Pocher</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 15:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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K&#246;ln &#8211; Wieso zu einer Fernsehsendung gehen, wenn man doch kostenlos von zu Hause aus zuschauen kann? Wieso drei Stunden aufopfern, wenn die eigentliche Sendung nur eine dreiviertel Stunde dauert?
&#160;
Keine Ahnung! Den „Stars“ kommt man nicht wirklich n&#228;her, die Kamera steht im Sichtfeld und es kostet 15 Euro plus Anfahrt in das K&#246;lner Armenviertel M&#252;lheim. [...]]]></description>
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<p style="text-align: center"><img src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/02/dsc00606.jpg" alt="schmidt und pocher" class="imageframe imgaligncenter" height="300" width="590" /></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><font color="#ff0000">K&#246;ln</font> &#8211; <strong>Wieso zu einer Fernsehsendung gehen, wenn man doch kostenlos von zu Hause aus zuschauen kann? Wieso drei Stunden aufopfern, wenn die eigentliche Sendung nur eine dreiviertel Stunde dauert?</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Keine Ahnung! Den „Stars“ kommt man nicht wirklich n&#228;her, die Kamera steht im Sichtfeld und es kostet 15 Euro plus Anfahrt in das K&#246;lner Armenviertel M&#252;lheim. Beim Einlass muss man sich anh&#246;ren, dass man bitte den Pullover anbeh&#228;lt, das Handy ausschaltet und seine Freundin nicht befummelt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Dennoch, am 14. Februar sollte es soweit sein, Schmidt und Pocher wird um 15 Uhr – soviel zu LateNight – im Studio 39 aufgezeichnet und ich bin dabei! Nach einigem Warten vor den Studiot&#252;ren im Eingangsbereich, (&#252;brigens zwei Fernseher hier, die ZDF zeigen!?!) gehen die T&#252;ren auf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das Studio ist nicht gro&#223;, die f&#252;nf Kameras wirken gewaltig. Die Leute im Publikum sind Teils nerv&#246;s, Teils voller Vorfreude, als bereits nach wenigen Minuten ein lockerer Harald Schmidt und ein kleiner Oliver Pocher auf die B&#252;hne treten. Die Kameras sind noch aus, es geht also um das Warm-Up mit dem Publikum. Und zwar h&#246;chst pers&#246;nlich von Schmidt und Pocher selbst. Keine billigen Warm-Upper, die Chefs selbst m&#252;ssen ran. Sympathisch oder einfach nur eine Sparma&#223;nahme?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span id="more-47"></span>Nach kleinen Interaktionen mit dem Publikum („Sie da! Sind Sie von der Post und protokollieren jetzt hier mit? Ach nein. W&#228;ren Sie von der Post, h&#228;tten Sie jetzt sicher Anderes zu tun.“) verschwinden die Beiden wieder und die Showband legte sich f&#252;r ein paar Minuten kr&#228;ftig ins Zeug, um etwas Stimmung zu verbreiten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<div class="mypicboxentry">
<div class="mypictureentry" style="width: 400px">
<div class="mypictureentryborder" style="width: 400px"><img class="mypictureentryimg" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/DSC00604.JPG" id="mgschmidt-und-pocher" alt="" title="" width="400" height="300" /></div>
</div>
<div class="myfooter"><span class="nottransparent" id="mgschmidt-und-pocherft">Eingang ins Studio.</span></div>
<div class="mypicsgalleryentry"><a  href="javascript:changePicture('http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/DSC00604.JPG','mgschmidt-und-pocher','',400,300,'picid16')"  title=""><img class="mygallpicentry" width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/tumbs/tmb_DSC00604.JPG" alt="" title="" /></a><span style="display: none;" id="picid16">Eingang ins Studio.</span><a  href="javascript:changePicture('http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/DSC00603.JPG','mgschmidt-und-pocher','',400,300,'picid17')"  title=""><img class="mygallpicentry" width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/tumbs/tmb_DSC00603.JPG" alt="" title="" /></a><span style="display: none;" id="picid17">Garderobe, Eingangsbereich des Studio 39.</span><a  href="javascript:changePicture('http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/DSC00609.jpg','mgschmidt-und-pocher','',400,300,'picid18')"  title=""><img class="mygallpicentry" width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/tumbs/tmb_DSC00609.jpg" alt="" title="" /></a><span style="display: none;" id="picid18">Pochers Auto.</span><a  href="javascript:changePicture('http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/DSC00610.JPG','mgschmidt-und-pocher','',400,300,'picid19')"  title=""><img class="mygallpicentry" width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/schmidt-und-pocher/tumbs/tmb_DSC00610.JPG" alt="" title="" /></a><span style="display: none;" id="picid19">Schmidts Auto.</span></div>
</div>
<p style="margin-bottom: 0cm">Um Punkt 15 Uhr h&#246;rt man pl&#246;tzlich das Intro der Show und ohne Vorwarnung tritt Harald auf die B&#252;hne, um seine Stand-Ups runter zu rattern. Die Show war in Ordnung, keine Kracherwitze, keine besonderen G&#228;ste. Nein, die G&#228;ste waren wirklich sehr bescheiden: Bata Illic und Eike Immel aus dem Dschungelcamp. Zuvor war angek&#252;ndigt, Angelika Kallwass w&#252;rde Gast sein. H&#228;tte auch keinen Unterschied gemacht, zeugt aber von der Starauswahl an G&#228;sten, die die ARD wohl hat. Da kann man auch eine Kallwass kurzfristig abservieren. Immerhin, Bata Illic singt seine neue CD an. Das Publikum ist begeistert.</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm">Spruch des Tages:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Harald Schmidt: Was ist der Unterschied zwischen Integration und Assimilation? Wenn Sie als Ausl&#228;nder mit 120 mit einem tiefer gelegten BMW durch die K&#246;lner Innenstadt brettern, dann haben sie sich integriert. Wenn Sie dann auch noch besoffen sind, dann haben Sie sich assimiliert.</p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das Warten war lang, die Sendung erschien unglaublich kurz. Kaum vorbei, findet man sich in der Schlange vor der Garderobe wieder. Man f&#252;hlt sich wie nach einem Kinobesuch, irgendwie benebelt und sich st&#228;ndig fragend, war das nun gut oder schlecht?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&nbsp;</p>
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