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	<title>sludern.de - Bremen lebt! &#187; ertüchtigend</title>
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	<description>Wir sind ein Webzine für studentische Angelegenheiten in Bremen. Sludern ist Plattdeutsch und bedeutet &#039;tratschen&#039;.</description>
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		<title>Die Pinguins sind zur&#252;ck auf dem Eis!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 20:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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Die Fischtown Pinguins in der 2. Bundesliga 2010/2011 – und sludern ist dabei! P&#252;nktlich zur Saisonvorbereitung berichten wir das erste Mal &#252;ber die Eishockey-Cracks aus Bremerhaven. Wie sieht der neue Kader aus? Was passiert bis zum Ligastart Mitte September? Wann kommt die neue Eishalle? Sludern h&#228;lt f&#252;r euch die Antworten parat!
Letzte Woche Dienstag war es soweit. Nach einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a title="fischtown" href="http://sludern.de/wp-content/uploads/2010/08/fischtown2.png"><img class="attachment wp-att-1546 centered" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2010/08/fischtown2.png" alt="fischtown" width="590" height="290" /></a></p>
<p><strong>Die Fischtown Pinguins in der 2. Bundesliga 2010/2011 – und sludern ist dabei! P&#252;nktlich zur Saisonvorbereitung berichten wir das erste Mal &#252;ber die Eishockey-Cracks aus Bremerhaven. Wie sieht der neue Kader aus? Was passiert bis zum Ligastart Mitte September? Wann kommt die neue Eishalle? Sludern h&#228;lt f&#252;r euch die Antworten parat!</strong></p>
<p>Letzte Woche Dienstag war es soweit. Nach einer f&#252;r Eishockeyfans qu&#228;lend langen Sommerpause gingen die Fischtown Pinguins zum ersten Mal wieder aufs Eis. Runde 800 Interessierte be&#228;ugten das Team und besonders die Neuzug&#228;nge bei ihren ersten Schritten auf dem Seestadt-Eis. Zwar sind sowohl Spieler als auch Zuschauer eine weitere Saison in dem mehr als bauf&#228;lligen Eisstadion am Wilhelm-Kaisen-Platz „zu Hause“ – doch es wird die letzte sein. <span id="more-1542"></span></p>
<p>Denn direkt neben an entsteht sie, die neue Eisarena! Besser, gr&#246;&#223;er, moderner, komfortabler wird sie sein und dem Eishockeysport in Bremerhaven eine neue Zeitrechnung bescheren. Eine Zeit ohne klirrende K&#228;lte und eisigen Wind im Winter auf den Stehr&#228;ngen in der „Bruchbude Eisstadion“. F&#252;r 4.500 Fans wird die neue, rund 16 Millionen Euro teure Halle Platz bieten und voraussichtlich ab M&#228;rz kommenden Jahres die neue Heimat der Pinguins werden. Geplant ist das Er&#246;ffnungsspiel f&#252;r den 52. und letzten Spieltag der Hauptrunde am 06.03.2011 gegen den Nordrivalen Hannover Indians.</p>
<p><strong>Das Team</strong></p>
<p>Zun&#228;chst einmal m&#252;ssen die Spieler von Trainer Gunnar Leidborg aber noch mit dem alten Eisstadion Vorlieb nehmen. Der 55-j&#228;hrige Schwede geht in seine zweite Saison hinter der Pinguins-Bande. In der vergangenen Spielzeit reichte es nicht f&#252;r die Play-Offs, in der Abstiegsrunde konnte man sich aber schnell durchsetzen und somit fr&#252;h f&#252;r die Saison 2010/2011 planen. Und mit den Ergebnissen der Planungen d&#252;rften die Bremerhavener Fans zufrieden sein.</p>
<p>Die beiden besten Punktesammler der abgelaufenen Saison, der Kanadier Chris Stanley und Marian Dejdar, verl&#228;ngerten ihre Vertr&#228;ge fr&#252;hzeitig. Au&#223;erdem bleiben die Verteidiger Patrick Hucko (Tschechien), Chris Leinweber (Kanada), Steve Slaton, Vitalij Janke und Felix Thomas in der Seestadt. Im Angriff gibt es neben Stanley und Dejdar auch ein Wiedersehen mit Sergej Janzen, Marius Garten und Dimitri Litesov. Die jungen Talente Thomas Brandl, Marcel Ohmann und Norman Hauner, die zum Kader des DEL-Clubs K&#246;lner Haie geh&#246;ren und mit einer so genannten F&#246;rderlizenz auch in Bremerhaven spielen d&#252;rfen, gingen ebenfalls schon im letzten Jahr im Eisstadion auf Torejagd. Der Kern des Teams ist somit zusammen geblieben, aber auch bei den neuen Spielern lohnt es sich, genauer hinzublicken.</p>
<p><strong>Die Neuen</strong></p>
<p>Da ist zun&#228;chst der neue „alte“ Torh&#252;ter Marko Suvelo. Der geb&#252;rtige Finne, der &#252;ber einen deutschen Pass verf&#252;gt, stand bereits vor elf Jahren im Pinguins-Tor und wurde mit dem Team 2002 sogar Deutscher Zweitligameister. Nun, im Alter von 34 Jahren, kehrt Suvelo zur&#252;ck an die K&#252;ste. Sein Ersatzmann wird der erst 19 Jahre alte Dustin Haloschan sein, der zu den hoffnungsvollsten Torwarttalenten in Deutschland geh&#246;rt. Der Neuzugang aus Ingolstadt hofft auf den einen oder anderen Einsatz und soll vor allem von der Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Suvelo profitieren.</p>
<p>In der Verteidigung gibt es ebenfalls zwei neue Gesichter. Zum einen kommt Daniel Willaschek aus Crimmitschau, au&#223;erdem schn&#252;rt der kanadische Routinier Justin Kurtz k&#252;nftig seine Schlittschuhe f&#252;r die Pinguins. Im Angriff haben sich die Seest&#228;dter ebenfalls gut verst&#228;rkt. Aus Riessersee st&#246;&#223;t Brad Self (Kanada) zum Team, Carsten Gosdeck spielte in der vergangenen Saison noch in Wei&#223;wasser. Ales Kreuzer, ein geb&#252;rtiger Tscheche, der erst vor wenigen Tagen die deutsche Staatsb&#252;rgerschaft erhalten hat und somit nicht l&#228;nger eine der f&#252;nf verf&#252;gbaren Ausl&#228;nderlizenzen in Anspruch nimmt, kommt aus Peiting. Dazu kehrt Alexander Janzen, der nun wieder wie vor ein paar Jahren mit seinem Bruder Sergej zusammenspielen kann, zur&#252;ck. Insgesamt ist der Kader der Pinguins st&#228;rker zu bewerten als sein Vorg&#228;nger. Er verf&#252;gt &#252;ber mehr Erfahrung, mehr Routine und mehr Klasse – und weckt somit die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison.</p>
<p><strong>Die Vorbereitung</strong></p>
<p>Bis zum ersten Spieltag am 17. September m&#252;ssen die Pinguins aber noch ordentlich schwitzen. In den vergangen Tagen war das Team bereits auf einer Testspielreise in D&#228;nemark unterwegs. Am Montag gastierte das Team von Gunnar Leidborg in Herning. Trotz der 3:5-Niederlage zeigte sich der Trainer zufrieden mit dem ersten Auftritt seines Teams. Die Tore f&#252;r die Pinguins erzielten Carsten Gosdeck, Brad Self und Chris Stanley. Im Tor teilten sich Marko Suvelo und Dustin Haloschan die 60 Minuten Spielzeit. Beim 6:1-Sieg gegen Aalborg einen Tag sp&#228;ter stand dann Suvelo &#252;ber die volle Distanz zwischen den Pfosten. Als Torsch&#252;tzen konnten sich Ales Kreuzer, Daniel Willaschek, Justin Kurtz, Norman Hauner, Marcel Ohmann und Chris Leinweber feiern lassen. Am gestrigen Mittwoch dann der letzte „D&#228;nen-Test“, diesmal gegen Frederikshavn. Den einzigen Bremerhavener Treffer bei der 1:3-Niederlage erzielte Justin Kurtz, im Tor durfte Dustin Haloschan zum ersten Mal die kompletten 60 Minuten f&#252;r die Pinguins spielen und zeigte dabei eine gute Leistung.</p>
<p>In den kommenden Wochen stehen f&#252;r die Mannschaft jede Menge &#220;bungseinheiten auf dem Programm um die konditionellen Grundlagen f&#252;r die Saison zu legen. Dazu geh&#246;ren auch drei weitere Testspiele im Rahmen eines Kurztrainingslagers im s&#228;chsischen Jonsdorf. Der swb-Energie-Cup, das traditionelle Vorbereitungsturnier der Pinguins, findet am 03. und 04. September statt. Dort wird sich das neuformierte Seestadt-Team dann zum ersten Mal in einem Spiel seinem Heimpublikum pr&#228;sentieren. Zu Gast sind diesmal Ligakonkurrent Hannover Indians, die Frederikshavn White Hawks aus D&#228;nemark und der italienische Vizemeister Ritten Sport.</p>
<p><strong>Die Termine der Pinguins:</strong></p>
<p>25.08.2010: Jonsdorfer Falken &#8211; Fischtown Pinguins (in Jonsdorf)<br />
26.08.2010: Dresdner Eisl&#246;wen &#8211; Fischtown Pinguins (in Jonsdorf)<br />
27.08.2010: Bílí Tygři Liberec (Tschechien) &#8211; Fischtown Pinguins (in Jonsdorf)<br />
03.09.2010: Fischtown Pinguins – Ritten Sport (Italien) (swb-Energie-Cup)<br />
04.09.2010: Fischtown Pinguins – Hannover Indians <strong>oder</strong> Frederikshavn White Hawks (D&#228;nemark) (swb-Energie-Cup)<br />
10.09.2010: Fischtown Pinguins – Landshut Cannibals (1. DEB-Pokalrunde)<br />
17.09.2010: Fischtown Pinguins – Bietigheim Steelers (Saisonstart der 2. Eishockey-Bundesliga)</p>
<p><strong>Der Kader der Fischtown Pinguins f&#252;r die Saison 2010/2011 im &#220;berblick:</strong></p>
<p>Tor: Marko Suvelo (34 Jahre), Dustin Haloschan (19) – Verteidigung: Justin Kurtz (33), Daniel Willaschek (30), Patrick Hucko (37), Chris Leinweber (28), Steve Slaton (28), Vitalij Janke (33), Felix Thomas (22) – Sturm: Chris Stanley (31), Brad Self (29), Carsten Gosdeck (31), Marian Dejdar (27), Ales Kreuzer (28), Sergej Janzen (23), Marius Garten (22), Alexander Janzen (25), Dimitri Litesov (21), Marcel Ohmann (19), Thomas Brandl (19), Norman Hauner (18) – Trainer: Gunnar Leidborg (55)</p>
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		<title>&#8220;Das Glas ist immer halb voll&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 10:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Celina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

Recht ruhig geht es momentan hier zu, denn wie erw&#228;hnt ist die Redaktion geschlossen im Auslands- bzw. Praxissemester. So bleibt das Tagesgesch&#228;ft links liegen, aber die eine oder andere Geschichte werden wir nat&#252;rlich ver&#246;ffentlichen.
So wie in diesem Fall: Celina hat den Werder-Star Wynton Rufer in seiner Fu&#223;ballschule in Auckland/Neuseeland besucht.
S&#252;dlich vom Stadtzentrum, nah an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center">
<p style="text-align: center"><a title="Kiwi Werder" href="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/08/kiwi.png"><img class="attachment wp-att-1360 centered" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/08/kiwi.png" alt="Kiwi Werder" width="590" height="306" /></a></p>
<p><em>Recht ruhig geht es momentan hier zu, denn wie erw&#228;hnt ist die Redaktion geschlossen im Auslands- bzw. Praxissemester. So bleibt das Tagesgesch&#228;ft links liegen, aber die eine oder andere Geschichte werden wir nat&#252;rlich ver&#246;ffentlichen.<br />
So wie in diesem Fall: Celina hat den Werder-Star Wynton Rufer in seiner Fu&#223;ballschule in Auckland/Neuseeland besucht.</em></p>
<p>S&#252;dlich vom Stadtzentrum, nah an der Autobahn im Stadtteil Greenlane und<br />
versteckt hinter einem Kaufhausparkplatz, liegt das B&#252;ro der Wynrs NZ Soccer School. An<br />
dem kleinen, wei&#223;en Holzhaus sind die besten Jahre vorbeigezogen. Drau&#223;en l&#246;st sich die<br />
Farbe vom Holz. Auch der Vorgarten h&#228;tte mal wieder eine General&#252;berholung n&#246;tig. Auf der<br />
kleinen Veranda, deren Dielen die Besucher mit jedem Schritt knarrend zum Eingang<br />
geleiten, liegt ein Fu&#223;abtreter mit einem f&#252;r Neuseeland v&#246;llig untypischen Logo: Es ist das<br />
sehr abgenutzte und dreckige Logo des FC Bayern M&#252;nchen.</p>
<p><span id="more-1346"></span></p>
<p>Wer sich in der deutschen Bundesliga auskennt, k&#246;nnte meinen, dass hier ein Werder Fan<br />
seine Finger im Spiel hatte. Und wirklich: Hinter der Wynrs Soccer School in Auckland</p>
<p>verbirgt sich das Projekt von Werders ehemaligem Profispieler Wyton Alan Whai Rufer, der<br />
Elfmeterlegende der Werderaner. Zusammen mit seinem Team betreut er seit mehr als zw&#246;lf<br />
Jahren seine Wynrs Fu&#223;ballschule in Auckland. Das kleine Haus stellte die Gemeinde zur<br />
Verf&#252;gung. „ Wir sind eine wohlt&#228;tige Stiftung und arbeiten mit vielen Sponsoren und Firmen<br />
zusammen, die das Projekt unterst&#252;tzen.“, sagt Rufer.</p>
<p><em>Das Schlitzohr des SV Werder Bremen</em></p>
<p>Dem SV Werder Bremen ist Wynton Rufer, der aufgrund seiner Herkunft den Spitznamen<br />
Kiwi trug, auch nach seiner Profikarriere treu. Ihn verbindet mehr als nur eine kurze Liaison<br />
mit Bremen. Er habe die besten Jahre seines Lebens dort verbracht, sagt der geb&#252;rtige<br />
Neuseel&#228;nder, der einige seiner wichtigsten Tore gegen den FC Bayern M&#252;nchen schoss. „Die<br />
Fu&#223;matte im Eingang hat damit aber nichts zutun“, sagt Rufer und lacht, „sie war nur ein<br />
Werbegeschenk des Vereins.“<br />
Der Neuseel&#228;nder galt schon immer als ein fairer Sportsmann. W&#228;hrend seiner Erfolge mit<br />
Werder Bremen von 1989 bis 1995 wurde er als der „Saubermann“ der Mannschaft<br />
bezeichnet. In &#252;ber 174 Erstligaspielen verlie&#223; er den Platz meistens ohne eine Karte. „Ich<br />
wusste halt, wie ich meine Gegenspieler austricksen kann“, sagt Rufer, „Man kann sagen, ich<br />
war ein Schlitzohr auf dem Feld. Au&#223;erdem hatte ich eine gute Beziehung zu Otto, dass hat<br />
mir manches mal geholfen, wenn ich auf dem Platz wieder ein Bandit war. Nur meine<br />
Mitspieler, die wussten immer genau Bescheid, was ich wieder ausgefressen hatte.“<br />
Wenn man den Torj&#228;ger der neunziger Jahre mit seiner markanten, schwarzen Hornbrille nach<br />
seiner Zeit in Bremen und seinen sch&#246;nsten Erinnerungen fragt, f&#228;ngt er an, die Fanges&#228;nge<br />
aus dem Stadion zu pfeifen. „Jedesmal wenn ich nach Bremen komme, m&#246;chte ich am liebsten<br />
anfangen zu weinen“, so Rufer. „Ich erinnere mich gerne an diese sensationelle Stimmung im<br />
Weserstadion und an die Fans, das hat einfach Spa&#223; gemacht. Ich fliege immer noch zweimal<br />
im Jahr hin und treffe Freunde und Bekannte und sehe meinen Sohn. Mein Freund Marco<br />
Bode besucht mit regelm&#228;&#223;ig in Auckland.“</p>
<p><em>Wynton f&#252;r Werder weltweit</em></p>
<p>Rufer ist nicht nur Mitglied des FIFA Fu&#223;ball-Komitees und FIFA Botschafter gegen<br />
Rassismus, sondern wurde auch zum Schirmherrn von „Werder weltweit“ ernannt. Das<br />
Projekt wurde in diesem Jahr ins Leben gerufen und soll den SV Werder rund um den Globus bekannt<br />
machen. „Dass sie mich ausgew&#228;hlt haben, das Projekt bekannter zu machen, macht mich<br />
gl&#252;cklich. Ich wei&#223;, ich bin ein gesegneter Mensch und mit meiner Arbeit versuche ich so viel<br />
wie m&#246;glich davon weiterzugeben.“ Werder weltweit wird regelm&#228;&#223;ig als Podcast von<br />
Werder Bremen und Hit Radio Antenne ausgestrahlt und stellt Werder-Fans aus der ganzen<br />
Welt vor, die den Verein &#252;ber das Internet zum Beispiel in China und S&#252;dafrika verfolgen.</p>
<div class="mypicsgallery"></div>
<p><em>Ein Sportstar mit Maori Blut</em></p>
<p>Aus dem erfolgreichen St&#252;rmer, der 1992 mit Werder den Europapokal holte, ist ein<br />
engagierter Trainer und bescheidener Christ geworden. Der Werder-Star und Sohn eines<br />
Schweizers und einer Maori ist nach seiner sechszehnj&#228;hrigen Profikarriere in Europa und<br />
Japan in seine Heimat im Pazifik zur&#252;ckgekehrt, um dort ein neues Fu&#223;ballimperium<br />
aufzubauen. Er wurde 2005 in die New Zealand und 2007 in die Maori Sports Hall of Fame<br />
aufgenommen und war in diesem Jahr neben Neuseelands Rugby-Legenden Buck Shelford<br />
(ehemaliger Kapit&#228;n der All Blacks), Tawera Nikau, Weltklasse-Surfer Daniel Kereopa und<br />
Netball-Star Louisa Wall im August Gastredner auf der Maori Expo. In der Debatte ging es<br />
um die Bedeutung des sportlichen Erfolgs als Maori. F&#252;r ihn seien seine Herkunft und die<br />
Maori-Kultur schon immer von gro&#223;er Bedeutung gewesen, sagt Rufer. „Mein Vater hat<br />
immer versucht, mich sehr streng zu erziehen. Mit vielen Regeln wie P&#252;nktlichkeit und<br />
Ordnung“, erz&#228;hlt Rufer. „Aber ich war schon immer mehr wie meine Mutter. In mir steckt<br />
eben ein Maori. Aber das macht mich zu dem der ich heute bin. F&#252;r mich ist das Glas immer<br />
halb voll.“ Das sei auch etwas, das man den Kindern mit dem Sport vermitteln m&#252;sse, so<br />
Rufer: „Sie brauchen Vorbilder und Menschen, die ihnen sagen, dass sie alles schaffen<br />
k&#246;nnen, wenn sie nur an sich selbst glauben.“</p>
<p><em>Wnyrs NZ soll Kindern Hoffnung machen</em></p>
<p>Mit seiner Wynrs Soccer School macht der „Ozeanien-Spieler des Jahrhunderts“ seit 1997 den<br />
Fu&#223;ball am anderen Ende der Welt bekannt. In Auckland, wo bisher Rugby und Cricket den<br />
Sportunterricht beherrschten, brachte Rufer nach seiner R&#252;ckkehr das runde Leder erst ins<br />
Rollen. „Ich erfuhr damals, dass Neuseeland die h&#246;chste Selbstmordrate unter Jugendlichen<br />
in der westlichen Welt hat. Kinder aus sozialschwachen Familien wuchsen in Armut auf, die<br />
Gewaltbereitschaft war sehr hoch. Das hat mich schockiert“, erz&#228;hlt der streng gl&#228;ubige<br />
Christ. “Ich hatte diesen Traum, in dem mir Gott sagte, dass ich etwas mit Kindern und<br />
Fu&#223;ball machen soll.“ Mit der Wohlt&#228;tigkeitsstiftung &#8220;Wynrs NZ&#8221; erf&#252;llte sich Rufer seinen<br />
Traum und begeisterte bis heute schon &#252;ber drei&#223;igtausend Kinder in Neuseeland f&#252;r den<br />
Fu&#223;ballsport. Heute z&#228;hlt Soccer unter den F&#252;nf- bis Siebzehnj&#228;hrigen zu den beliebtesten<br />
Sportarten in Neuseeland. „Mit dem Programm von Wynrs NZ wollen wir den Kindern eine<br />
professionelle und hochqualifizierte Ausbildung garantieren, aber ihnen vor allem einige<br />
wichtige Erfahrungen f&#252;rs Leben geben“, sagt Rufer. „Wir sind eine christliche Fu&#223;ballschule<br />
und es geht bei uns neben dem Sport auch darum, den Kindern wichtige Dinge, wie Disziplin<br />
und Fairness beizubringen. Sie sollen bei uns f&#252;rs Leben lernen.“</p>
<p>Wynrs NZ betreut mittlerweile die Grassroots, die Wynrs Soccer Acadamy und das<br />
Programm &#8220;Soccer 4 Life&#8221;. Eine Soccer Academy in Australien ist au&#223;erdem in Planung und<br />
soll noch in diesem Jahr er&#246;ffnet werden. In der Grassroots Schule bieten Rufer und sein<br />
Trainerteam Fu&#223;ballunterricht nach der Schule und an Samstagen an. Die Academy hingegen<br />
hat schon einige junge Talente im Profifu&#223;ball hervorgebracht darunter Rufers Sohn Caleb, der 1991 in Bremen geboren ist. Caleb spielt heute f&#252;r Wiesbaden in der dritten Bundesliga. Auch das Ausnahmetalent Stefan Marinovic vom SV Wehen Wiesbaden hat seine Wurzeln in<br />
Neuseeland und trainierte mit Rufer. Die Wynrs-Talente sind heute in der Jugend der Glasgow<br />
Rangers in Schottland, in England und Australien zu finden. Rufer hat selbst regelm&#228;&#223;igen<br />
Kontakt zu seinen Sch&#252;tzlingen und reist schon in zwei Monaten das n&#228;chste Mal nach<br />
Deutschland, um nach ihnen zu sehen. „Gerade wenn es bei den Jungs mal nicht so gut l&#228;uft,<br />
brauchen sie meinen Zuspruch. Mit meinen S&#246;hnen in Wiesbaden und Glasgow telefoniere<br />
ich regelm&#228;&#223;ig &#252;ber Skype, um sie zu unterst&#252;tzen. Es ist gerade eine schwere Zeit f&#252;r sie.“</p>
<p>Ein weiteres Steckenpferd des Fu&#223;ballprofis ist das Programm &#8220;Soccer 4 Life&#8221;. Hier werden den<br />
Kindern neben dem Fu&#223;balltraining grundlegende Kenntnisse im Umgang miteinander<br />
vermittelt sowie Selbstbewusstsein und der Glaube an Gott. Viele der jungen Spieler stammen<br />
aus sozial unterprivilegierten Familien Neuseelands. Rufer selbst geht in seiner Arbeit auf.<br />
Gemeinsam mit seiner Frau Lisa, einer geb&#252;rtigen Australierin, genie&#223;t er die Zeit in<br />
Neuseeland und versucht den Kindern dort mit seinem Projekt ein bisschen Hoffnung zu<br />
geben.</p>
<p><em>Das Leben in Neuseeland und Australien</em></p>
<p>Irgendwann, sagt Rufer, will er sich mit seiner Frau in Australien zur Ruhe setzten. „Da ist<br />
das Wetter noch ein bisschen besser als hier.“ Bis dahin genie&#223;t der naturverr&#252;ckte Fu&#223;baller<br />
Neuseeland mit all seinen Vorz&#252;gen: „Erst letztes Jahr habe ich im Hafen von Auckland<br />
wieder eine Gruppe Orkas gesehen. Die kommen jedes Jahr einfach vorbei geschwommen.<br />
Sie waren so dicht, da war ich fertig“, sagt Rufer und lacht. „Zu meinen Freunden aus<br />
Deutschland habe ich nat&#252;rlich gesagt, dass wir das hier jeden Tag erleben.“</p>
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		<title>Begeisterung trotz Niederlage</title>
		<link>http://sludern.de/2009/07/04/begeisterung-trotz-niederlage/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 13:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	
sludern-Redakteuer Sascha Bornemann begleitet den Bremerhavener TV bei seinen ersten Gehversuchen in der 1. Tennis-Bundesliga. Den Startartikel der Serie kann man hier finden.
UPDATE zum zweiten Spieltag am Ende des Artikels!
Das erste Bundesligaspiel seiner Vereinsgeschichte w&#252;rde der Bremerhavener TV sicherlich am liebsten schnell vergessen, wenn es um das reine Ergebnis geht. 0:6 hie&#223; es nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="attachment wp-att-1186 " src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/07/BTVLogo.png" alt="BTV-Logo" width="590" height="225" /></p>
<p><em>sludern-Redakteuer Sascha Bornemann begleitet den Bremerhavener TV bei seinen ersten Gehversuchen in der 1. Tennis-Bundesliga. Den Startartikel der Serie kann man </em><a href="http://sludern.de/2009/06/29/game-set-match-bremerhaven/"><em>hier </em></a><em>finden.</em></p>
<p><span style="color: #ff9900;">UPDATE zum zweiten Spieltag am Ende des Artikels!</span></p>
<p><strong>Das erste Bundesligaspiel seiner Vereinsgeschichte w&#252;rde der Bremerhavener TV sicherlich am liebsten schnell vergessen, wenn es um das reine Ergebnis geht. 0:6 hie&#223; es nach fast sechs Stunden Spielzeit gegen den Titelverteidiger TK Kurhaus Aachen. Doch traurig oder gefrustet waren nach dem Spiel h&#246;chstens die BTV-Spieler selbst – denn wer verliert schon gerne!? Die etwa 1000 Zuschauer jedoch waren begeistert. So gro&#223;artiges Tennis hatten sie noch nie auf der Anlage im B&#252;rgerpark gesehen. </strong></p>
<p>Ein Grund daf&#252;r waren die Weltklassespieler der G&#228;ste, allen voran Deutschlands Nummer eins, Philipp Kohlschreiber (Weltranglistenplatz 32). Dazu hatte Aachen mit Philipp Petzschner und dem Belgier Steve Darcis zwei weitere Davis-Cup-Spieler aufgeboten. Komplettiert wurde das Team durch Dominik Meffert und den Doppelspezialisten Jaroslav Levinsky. Die G&#228;ste hatten somit ihre Ank&#252;ndigungen wahr gemacht, mit einer Spitzentruppe in Bremerhaven anzutreten.</p>
<p>Beim Blick auf die Einzelansetzungen auf BTV-Seite kam zu Spielbeginn bei einigen Fans so etwas wie Entt&#228;uschung auf. Mit Antonio Pastorino, Damian Patriarca, Massimo Ocera und Marcos Jimenez-Letrado w&#252;rden zwar vier Spieler antreten, die bekannt daf&#252;r sind, immer alles f&#252;r den Verein zu geben, doch hatten viele auf einen Einsatz der im Vorfeld so h&#228;ufig angek&#252;ndigten Stars wie Nicolas Massu oder Sergio Roitman gehofft. Doch deren Einsatz lie&#223; sich aus verschiedensten Gr&#252;nden nicht verwirklichen, so dass Bremerhaven bei Beginn der Einzelspiele schon so gut wie chancenlos schien.<span id="more-1184"></span></p>
<p>Doch es sollte ein spannender und vor allem unterhaltsamer Nachmittag im B&#252;rgerpark werden. Im ersten Einzel bekam es Bremerhavens Damian Patriarca mit Aachens Philipp Petzschner zu tun und es schien sich gleich die erste &#220;berraschung anzubahnen. Fr&#252;h konnte der Argentinier seinem deutschen Kontrahenten das Aufschlagspiel abnehmen (Break) und ging so mit 4:1 im ersten Satz in F&#252;hrung. War der um mehr als 500 Weltranglistenpl&#228;tze bessere Deutsche etwa zu locker ins Spiel gegangen?</p>
<p>Doch w&#228;hrend die Zuschauer noch auf den Gewinn des ersten Satzes f&#252;r den BTV in der 1. Bundesliga hofften, drehte Petzschner das Spiel, glich zum 4:4 aus und breakte Patriarca beim Stand von 5:5. Der erste Satz ging somit mit 7:5 an Aachen. Auch im zweiten Durchgang hielt der Bremerhavener gut mit, die entscheidenden Punkte gingen dann aber doch immer wieder an den 25-j&#228;hrigen Petzschner. Mit 6:3 holte dieser sich dann auch den zweiten Satz und somit den ersten Matchpunkt f&#252;r die Aachener.</p>
<p>Auf dem Nebenplatz hatte inzwischen die Partie zwischen Marcos Jimenez-Letrado und Dominik Meffert begonnen. Der f&#252;r Bremerhaven spielende Spanier erwischte dabei einen denkbar schlechten Start, lag schnell mit 1:5 hinten und musste Satz eins mit 3:6 abgeben. Dann aber wurde das Spiel offener und der kleine „Sandplatzw&#252;hler“ zeigte, dass er sich nicht ohne weiteres geschlagen geben w&#252;rde. Doch beim Stand von 3:3 im zweiten Satz gelang Meffert das vorentscheidende Break. Zwar wehrte sich Jimenez-Letrado mit allen Kr&#228;ften, verlor den Satz aber mit 4:6. Es hie&#223; somit 2:0 f&#252;r Aachen.</p>
<p>Im n&#228;chsten Einzel bekam es Massimo Ocera mit Steve Darcis zu tun. Auch hier waren die Rollen klar verteilt. Der Bremerhavener, der gar nicht mehr in der Weltrangliste gef&#252;hrt wird, war gegen den Belgier (Weltranglistenplatz 77) der klare Au&#223;enseiter. Doch es sollte das spannendste Einzel des Tages werden. Der 25-j&#228;hrige Darcis nahm seinem italienischen Gegner gleich zu Beginn den Aufschlag ab. Doch dann holte Ocera den K&#228;mpfer aus sich heraus und drehte den ersten Satz vom 1:3 zum 4:3 aus seiner Sicht. Darcis hatte nun mehr M&#252;he als gedacht, doch gelang ihm wenig sp&#228;ter das entscheidende Break, was ihm den ersten Satz mit 6:4 bescherte. Genauso offen war dann auch der zweite Durchgang. Ocera zeigte, dass die Bremerhavener trotz ihrer klaren Unterlegenheit, was die Ranglistenplatzierungen angeht, in dieser Saison keinen Punkt herschenken w&#252;rden. Mit 7:5 holte sich Darcis dann aber trotzdem den zweiten Durchgang und atmete erstmal tief durch.</p>
<div class="mypicsgallery"><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0116.JPG"  title="Philipp Kohlschreiber"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0116.JPG" alt="Philipp Kohlschreiber" title="Philipp Kohlschreiber" /></a><span style="display: none;" id="picid466">Philipp Kohlschreiber</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0115.JPG"  title="Antonio Pastorino"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0115.JPG" alt="Antonio Pastorino" title="Antonio Pastorino" /></a><span style="display: none;" id="picid467">Antonio Pastorino</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0114.JPG"  title="Einlauf Philipp Kohlschreiber"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0114.JPG" alt="Einlauf Philipp Kohlschreiber" title="Einlauf Philipp Kohlschreiber" /></a><span style="display: none;" id="picid468">Einlauf Philipp Kohlschreiber</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0113.JPG"  title="Spielszene"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0113.JPG" alt="Spielszene" title="Spielszene" /></a><span style="display: none;" id="picid469">Spielszene</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0112.JPG"  title="BTV-Anlage"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0112.JPG" alt="BTV-Anlage" title="BTV-Anlage" /></a><span style="display: none;" id="picid470">BTV-Anlage</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0111.JPG"  title="Sportstadt Bremerhaven"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0111.JPG" alt="Sportstadt Bremerhaven" title="Sportstadt Bremerhaven" /></a><span style="display: none;" id="picid471">Sportstadt Bremerhaven</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0110.JPG"  title="Steve Darcis"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0110.JPG" alt="Steve Darcis" title="Steve Darcis" /></a><span style="display: none;" id="picid472">Steve Darcis</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0109.JPG"  title="Massimo Ocera"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0109.JPG" alt="Massimo Ocera" title="Massimo Ocera" /></a><span style="display: none;" id="picid473">Massimo Ocera</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0108.JPG"  title="Marcos Jimenez-Letrado"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0108.JPG" alt="Marcos Jimenez-Letrado" title="Marcos Jimenez-Letrado" /></a><span style="display: none;" id="picid474">Marcos Jimenez-Letrado</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0107.JPG"  title="Dominik Meffert"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0107.JPG" alt="Dominik Meffert" title="Dominik Meffert" /></a><span style="display: none;" id="picid475">Dominik Meffert</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0106.JPG"  title="Philipp Petzschner"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0106.JPG" alt="Philipp Petzschner" title="Philipp Petzschner" /></a><span style="display: none;" id="picid476">Philipp Petzschner</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0105.JPG"  title="Damian Patriarca"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0105.JPG" alt="Damian Patriarca" title="Damian Patriarca" /></a><span style="display: none;" id="picid477">Damian Patriarca</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0104.JPG"  title="Seitenwahl"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0104.JPG" alt="Seitenwahl" title="Seitenwahl" /></a><span style="display: none;" id="picid478">Seitenwahl</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0103.JPG"  title="Bremerhavener Publikum"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0103.JPG" alt="Bremerhavener Publikum" title="Bremerhavener Publikum" /></a><span style="display: none;" id="picid479">Bremerhavener Publikum</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0102.JPG"  title="TK Kurhaus Aachen"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0102.JPG" alt="TK Kurhaus Aachen" title="TK Kurhaus Aachen" /></a><span style="display: none;" id="picid480">TK Kurhaus Aachen</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0101.JPG"  title="Spielansetzungen"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0101.JPG" alt="Spielansetzungen" title="Spielansetzungen" /></a><span style="display: none;" id="picid481">Spielansetzungen</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0124.JPG"  title="Fanw&#252;nsche"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0124.JPG" alt="Fanw&#252;nsche" title="Fanw&#252;nsche" /></a><span style="display: none;" id="picid482">Fanw&#252;nsche</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0123.JPG"  title="Sieg Aachen"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0123.JPG" alt="Sieg Aachen" title="Sieg Aachen" /></a><span style="display: none;" id="picid483">Sieg Aachen</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0122.JPG"  title="Jimenez-Letrado/Ocera"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0122.JPG" alt="Jimenez-Letrado/Ocera" title="Jimenez-Letrado/Ocera" /></a><span style="display: none;" id="picid484">Jimenez-Letrado/Ocera</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0121.JPG"  title="Darcis/Levinsky"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0121.JPG" alt="Darcis/Levinsky" title="Darcis/Levinsky" /></a><span style="display: none;" id="picid485">Darcis/Levinsky</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0120.JPG"  title="Petzschner/Kohlschreiber"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0120.JPG" alt="Petzschner/Kohlschreiber" title="Petzschner/Kohlschreiber" /></a><span style="display: none;" id="picid486">Petzschner/Kohlschreiber</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0119.JPG"  title="Pastorino/Patriarca"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0119.JPG" alt="Pastorino/Patriarca" title="Pastorino/Patriarca" /></a><span style="display: none;" id="picid487">Pastorino/Patriarca</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0118.JPG"  title="Philipp Kohlschreiber"><img  width="75" height="100" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0118.JPG" alt="Philipp Kohlschreiber" title="Philipp Kohlschreiber" /></a><span style="display: none;" id="picid488">Philipp Kohlschreiber</span><a rel="lightbox" href="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/BTV0117.JPG"  title="Philipp Kohlschreiber"><img  width="100" height="75" src="http://sludern.de/wp-content/myfotos/tennis1/tumbs/tmb_BTV0117.JPG" alt="Philipp Kohlschreiber" title="Philipp Kohlschreiber" /></a><span style="display: none;" id="picid489">Philipp Kohlschreiber</span></div>
<p>Es folgte das letzte Einzel und der Auftritt des Mannes, auf den sich die Zuschauer am meisten gefreut hatten. Als Philipp Kohlschreiber den Platz betrat, bekam er einen solchen Applaus, wie ihn noch nie ein G&#228;stespieler im B&#252;rgerpark bekommen hatte. Das Aush&#228;ngeschild des deutschen Tennis&#8217; zu Gast in Bremerhaven. Schon vor dem Spiel hatte sich der 25-J&#228;hrige volksnah gegeben, schaute bei den Spielen seiner Teamkollegen zu und erf&#252;llte Autogramm- und Fotow&#252;nsche. Am Vortag hatte er sich beim Training sogar eine halbe Stunde Zeit genommen, um mit einigen BTV-Kindern ein paar B&#228;lle zu schlagen. Doch nun konzentrierte er sich auf seine eigentliche Aufgabe und die bestand darin Bremerhavens Antonio Pastorino in die Schranken zu weisen.</p>
<p>Dass er sich dies auch zu Herzen genommen hatte, sah man besonders im ersten Satz. Zwar gab der kleine Argentinier alles, doch Kohlschreiber zeigte, dass es immer noch schneller und pr&#228;ziser ging. Die Zuschauer waren begeistert. Zum einen von Kohlschreiber, der die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nahm, zum anderen aber auch von „Toni“ Pastorino, der dann im zweiten Satz endlich zu seinem ersten Spielgewinn kam. „Toni, du hast ihn“, br&#252;llte ein Fan, als Pastorino mit 1:0 in F&#252;hrung ging. Kohlschreiber drehte dann den Satz aber zum 3:1 aus seiner Sicht. Pastorino gewann darauf hin sein Aufschlagspiel und dann passierte das, worauf alle gehofft hatten: „Toni“ nahm der Nummer eins Deutschlands den Aufschlag ab und sorgte somit f&#252;r Begeisterung auf den R&#228;ngen, was ihm sichtlich unangenehm war. Kohlschreiber hingegen konnte sich ein L&#228;cheln nicht verkneifen. Mehr als ein weiterer Spielgewinn war f&#252;r Pastorino aber nicht drin, so dass er sich am Ende mit 0:6 und 4:6 geschlagen geben musste.</p>
<p>Nach einer halbst&#252;ndigen Pause standen nun die beiden abschlie&#223;enden Doppel auf dem Programm. Hier bekamen die BTV-Fans einen weiteren Leckerbissen zu sehen. Pastorino und Patriarca traten gegen die beiden Philipps, Kohlschreiber und Petzschner, an. Es war nun so etwas wie ein kleines Davis-Cup-Spiel: Argentinien gegen Deutschland. Die beiden Bremerhavener waren im ersten Durchgang mehr als ebenb&#252;rtig, f&#252;hrten sogar zwischenzeitlich mit 4:2. Doch die „Philipps“ schlugen zur&#252;ck und holten sich den Satz mit 7:5. Im zweiten Satz war die Entscheidung dann schnell gefallen. Kohlschreiber und Petzschner gewannen diesen mit 6:2 und damit auch die Partie, hatten dann aber die n&#228;chsten Aufgaben zu bew&#228;ltigen: Autogrammeschreiben und Fotoshootings. Auch hier sah man, dass die beiden Starspieler ohne Starall&#252;ren sind. Verschwitzt und mit dem Wunsch nach einer erholsamen Dusche nahmen sie sich die Zeit f&#252;r die jungen BTV-Fans. Ein etwas &#228;lterer Zuschauer rief Kohlschreiber dann das zu, was sich wohl viele an diesem Tag gedacht haben. „Philipp, vielen Dank, dass ihr da wart!“ Kohlschreiber antwortete mit einem L&#228;cheln.</p>
<p>W&#228;hrenddessen hatten Massimo Ocera und Marcos Jimenez-Letrado gegen ihre Kontrahenten Steve Darcis und Jaroslav Levinsky, der nun im Doppel f&#252;r die Aachener antrat, das geschafft, was dem BTV bis dahin verwehrt geblieben war. Sie hatten tats&#228;chliche einen Satz gewonnen! Nach dem 6:3 im ersten Durchgang konnte man darauf hoffen, dass es vielleicht sogar zum Matchgewinn reichen k&#246;nnte, doch das Aachener Doppel gewann den zweiten Satz mit 6:4. Es ging nun in den sogenannten Match-Tiebreak. Hier wird jeder Punkt gez&#228;hlt und das Doppel, das zuerst die Marke von zehn Z&#228;hlern erreicht hat, hat den Satz und somit das Spiel gewonnen. Hier schienen bei den BTV-Spielern die Kr&#228;fte zu schwinden, Darcis/Levinsky gewannen mit 10:6.</p>
<p>Alles in allem war es aber ein unvergesslicher Tag f&#252;r den BTV. Das allererste Spiel in der h&#246;chsten deutschen Spielklasse, den Titelverteidiger zu Gast und so viele Topstars zum Anfassen auf der Anlage. Da &#228;rgerte sich am Ende kaum jemand, dass es ergebnistechnisch eine 0:6-Packung gab.</p>
<p>Das n&#228;chste Spiel bestreitet der BTV bereits morgen Mittag. Ab 11 Uhr ist die Mannschaft beim Rochusclub D&#252;sseldorf zu Gast. <strong>Ein Update mit dem Ergebnis findet Ihr morgen Abend unter diesem Artikel.</strong><br />
Das n&#228;chste Heimspiel findet dann am darauf folgenden Sonntag, 12. Juli (11 Uhr), gegen Etuf Essen statt.</p>
<p>Zwischen seinen Spielen, den Autogrammw&#252;nschen, Fototerminen und der wohlverdienten Dusche nahm sich Deutschlands Tennisstar Philipp Kohlschreiber (25) Zeit, um sludern ein paar Fragen zu beantworten:<br />
<div class="note"><div class="notetip"><br />
<strong>sludern</strong>: Philipp, wie beurteilst Du den heutigen Auftritt deiner Mannschaft?<br />
<strong>Kohlschreiber</strong>: Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden.<br />
<strong>sludern</strong>: Welchen Eindruck hast Du von Bremerhaven gewonnen?<br />
<strong>Kohlschreiber</strong>: Alle hier waren sehr freundlich, wir wurden toll empfangen. Wir sind am Donnerstag hier angekommen und waren in einem Hotel in der Innenstadt untergebracht. Bremerhaven ist eine nette Stadt.<br />
<strong>sludern</strong>: Du w&#252;rdest also gerne mal wiederkommen?<br />
<strong>Kohlschreiber</strong>: Eigentlich bin ich ja mehr im S&#252;den zu Hause, es hat mir hier aber sehr gefallen.<br />
<strong>sludern</strong>: Glaubst Du, dass der BTV sich als Aufsteiger in der Liga halten kann?<br />
<strong>Kohlschreiber</strong>: Sie haben sich auf jeden Fall stark pr&#228;sentiert. Wir waren zwar ein starker Gegner, aber sie haben ein gutes Team. Ich denke, sie haben gute Chancen, die Klasse zu halten.<br />
<strong>sludern</strong>: Vielen Dank, Philipp!<br />
</div></div><br />
<em>Philipp Kohlschreiber, geboren am 16. Oktober 1983 in Augsburg, ist seit 2001 als Profi aktiv. Seine beste Weltranglistenplatzierung erreichte er am 14. April 2008 mit Platz 24. Bisher hat er zwei ATP-Turniere gewonnen (&#8217;07 M&#252;nchen, &#8216;08 Auckland) und ist eine feste Gr&#246;&#223;e des deutschen Davis-Cup-Teams. Im Doppel konnte er sogar schon sechs Titel auf der ATP-Tour gewinnen. Aktuell ist er die Nummer 32 der Welt und hat bisher rund 2,7 Millionen Dollar an Preisgeld verdient. In diesem Sommer spielt er f&#252;r den TK Kurhaus Aachen in der 1. Bundesliga.</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><span style="color: #ff9900;">UPDATE zum zweiten Spieltag:</span></p>
<h2>BTV auch in D&#252;sseldorf ohne Chance</h2>
<p>Hier klicken zum Lesen -&gt; <a class="spoiler_link_show" href="javascript:void(0)" onclick="wpSpoilerToggle(document.getElementById('id506553833'), this, 'show', 'hide')">show</a>
<div class="spoiler_div" id="id506553833" style="display:none"><strong>Zweiter Spieltag, zweite Niederlage. Der Bremerhavener TV hat sein heutiges Ausw&#228;rtsspiel beim Rochusclub D&#252;sseldorf in der 1. Tennis-Bundesliga verloren. Wie schon am Freitag im Spiel gegen Aachen unterlagen die Seest&#228;dter mit 0:6.</strong></p>
<p>Im BTV-Team gab es im Vergleich zum Freitag keine Ver&#228;nderungen. Pastorino, Patriarca, Ocera und Jimenez-Letrado waren die vier Auserw&#228;hlten, die es mit dem Titelanw&#228;rter aus D&#252;sseldorf aufnehmen sollten. Die Gastgeber schickten mit Albert Montanes (Spanien, Weltranglistenplatz 33), Mischa Zverev (Deutschland, 45), Guillermo Garcia-Lopez (Spanien, 42) und Evgeny Korolev (Russland, 101) vier absolute Topspieler ins Rennen. So klar, wie die Verh&#228;ltnisse vor Beginn der Partie waren, so klar wurde dann auch das Ergebnis am Ende.</p>
<p>Bereits im ersten Einzel konnte einem Angst und Bange um den BTV werden. Damian Patriarca bekam von Mischa Zverev die absolute H&#246;chststrafe im Tennis verpasst. V&#246;llig ohne jede Chance verlor der Argentinier mit 0:6 und 0:6. Wenig besser erging es Marcos Jimenez-Letrado. Die Nummer vier des BTV unterlag gegen Evgeny Korolev mit 0:6 und 2:6. Ein erstes Lebenszeichen f&#252;r Bremerhaven sendete dann Massimo Ocera in seiner Partie gegen Guillermo Garcia-Lopez aus. Zwar unterlag auch er glatt in zwei S&#228;tzen (4:6, 2:6), gewann aber immerhin dreimal so viele Spiele wie seine beiden Teamkollegen zuvor. Den ersten Satzgewinn f&#252;r den BTV konnte dann Antonio Pastorino verzeichnen. Mit 6:4 behielt er im ersten Durchgang gegen die Nummer eins der D&#252;sseldorfer, Albert Montanes, die Oberhand. Doch der Spitzenspieler aus Spanien kam zur&#252;ck, gewann Satz zwei mit 6:2 und besiegte den kleinen Argentinier im Match-Tiebreak mit 10:5.</p>
<p>Beim Stand von 0:4 nach den Einzeln war die Partie f&#252;r die Bremerhavener bereits verloren, nun ging es darum, sich in den Doppeln m&#246;glichst teuer zu verkaufen. Pastorino/Patriarca taten dies auch, verloren aber trotzdem mit 3:6 und 5:7 gegen Zverev/Korolev. Das zweite BTV-Doppel, Ocera/Jimenez-Letrado, das bereits am Freitag mit einem Satzgewinn gegen Aachen das beste Ergebnis f&#252;r das Seestadtteam erreicht hatte, bekam es mit Garcia-Lopez und den f&#252;r Montanes angetretenen Oscar Sabate-Bretos zu tun. Wie schon im ersten Saisonspiel gewann das BTV-Duo auch gegen die beiden D&#252;sseldorfer Satz eins mit 6:3. Doch genauso, wie es gegen Aachen lief, erging es Ocera/Jimenez-Letrado auch heute. Der zweite Durchgang ging verloren (3:6) und auch im Match-Tiebreak hatten die Gegner die Nase vorn (6:10)</p>
<p>Nach den beiden Pleiten am ersten Bundesliga-Wochenende steht der BTV auf dem letzten Tabellenplatz. Doch dies ist noch kein Beinbruch, denn die beiden Gegner sind zwei der hei&#223;esten Anw&#228;rter auf den Meistertitel. Am kommenden Sonntag, 12. Juli, kommt mit Etuf Essen eine Mannschaft in den B&#252;rgerpark, die ebenfalls mit zwei Niederlagen in die Serie gestartet ist. Hier stehen die Chancen sicherlich etwas besser. Dann, so lie&#223; es der Verein verlauten, will man beim BTV auch ein oder zwei Topstars einsetzen. Dies ist aber auch durchaus notwendig, um im ersten Bundesligajahr nicht gleich wieder den Weg in die Zweitklassigkeit antreten zu m&#252;ssen.</div>
</p>
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		<title>Game, Set &amp; Match Bremerhaven!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 15:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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F&#252;r die Sportfans in Bremen und Bremerhaven ist der Juli meist kein wirklich sch&#246;ner Monat. Die Werder-Profis kehren erst so langsam aus dem Urlaub zur&#252;ck, die Eishockeyspieler der Fischtown Pinguins schwitzen im Sommertrainingslager und auch bei den Basketballern der Eisb&#228;ren dauert es noch einige Zeit bis zur neuen Spielzeit. Gut, dass es da noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="attachment wp-att-1175 " src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/06/sludern-tennis.png" alt="tennis-btv" width="590" height="172" /></p>
<p><strong>F&#252;r die Sportfans in Bremen und Bremerhaven ist der Juli meist kein wirklich sch&#246;ner Monat. Die Werder-Profis kehren erst so langsam aus dem Urlaub zur&#252;ck, die Eishockeyspieler der Fischtown Pinguins schwitzen im Sommertrainingslager und auch bei den Basketballern der Eisb&#228;ren dauert es noch einige Zeit bis zur neuen Spielzeit. Gut, dass es da noch einen Verein gibt, f&#252;r den die Saison genau jetzt beginnt. Der Bremerhavener Tennisverein von 1905 (BTV) startet am kommenden Freitag in die 1. Tennis-Bundesliga – und das zum allerersten Mal. Nach acht Jahren in der 2. Liga wird f&#252;r den BTV ein Traum wahr.<span id="more-1174"></span></strong></p>
<p>Sie schienen so etwas wie die ewigen Zweiten zu sein, das Bayer Leverkusen des deutschen Tennissports. In den vergangenen drei Jahren verpassten die Profis des BTV jeweils hauchd&#252;nn den Aufstieg in die h&#246;chste Spielklasse. Auch im vergangenen Sommer fehlte nicht viel, doch wieder wurde es es nichts mit Platz eins. Der Meister stieg auf und den Bremerhavenern stand ein weiteres Jahr der Zweitklassigkeit bevor. Doch dann meinte es das Schicksal endlich gut mit ihnen. Erstligist Erfurt gab bekannt, dass man sich aus der Klasse zur&#252;ckziehen w&#252;rde, so dass es einen Nachr&#252;cker geben musste. Diese Chance nutzte der BTV und geht nun in seine Premierensaison in der 1. Bundesliga.</p>
<p><strong>Die Mannschaft<br />
</strong><br />
Aus dem letztj&#228;hrigen Kader sind mit Antonio Pastorino (27 Jahre, Argentinien), Damian Patriarca (26, Argentinien), Massimo Ocera (27, Italien), Hector Ruiz-Cadenas (26, Spanien), Gabriel Moraru (27, Rum&#228;nien) und Marcos Jimenez-Letrado (27, Spanien) sechs bekannte Gesichter erhalten geblieben. Doch aufgrund der Tatsache, dass man sich nun mit den besten Teams der deutschen Tennisszene messen wird, musste der gute Zweitligakader nat&#252;rlich verst&#228;rkt werden. Den gr&#246;&#223;ten Namen tr&#228;gt dabei sicherlich der Chilene Nicolas Massu. Der 29-J&#228;hrige gewann bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen sowohl im Einzel als auch im Doppel die Goldmedaille und wurde zu der Zeit in der Weltrangliste auf Position 9 gef&#252;hrt. Auf der ATP-Tour, die Turnierserie der Herren, konnte er insgesamt f&#252;nf Veranstaltungen gewinnen. Zwar verlor Massu in den letzten Jahren ein wenig den Anschluss an die Weltspitze, doch wird er bei seinen Auftritten in der 1. Bundesliga sicherlich eine wichtige St&#252;tze f&#252;r den BTV sein. Dasselbe gilt f&#252;r den 27-J&#228;hrigen Rum&#228;nen Victor Crivoi, der derzeit auf Weltranglistenplatz 87 gef&#252;hrt wird und innerhalb eines Jahres fast 200 R&#228;nge gutgemacht hat. Der n&#228;chste Neuzugang ist Sergio Roitman, 30, aus Argentinien. Roitman, aktuell die Nummer 124 der Welt, stand bereits auf Platz 62 und hat in seiner Karriere rund 1,2 Millionen Dollar verdient. Seine Erfahrung wird den Bremerhavenern sicherlich zu Gute kommen. Weitere Neulinge sind der Portugiese Rui Machado (25 Jahre), Edouard Roger-Vasselin, 25, aus Frankreich und der Italiener Stefano Galvani (32). Auch diese drei haben bereits einige Erfahrungen und Erfolge auf der ATP-Tour gesammelt. Komplettiert wird der diesj&#228;hrige Kader des BTV durch die beiden 19-j&#228;hrigen deutschen Talente Eddy Roy-Balummel und Daniel Pfeiffer. Trainiert wird die Mannschaft wie in den letzten Jahren von Torben Theine.</p>
<p>Welche der insgesamt 14 zum Kader geh&#246;renden Spieler tats&#228;chlich an den einzelnen Spieltagen aufschlagen werden, entscheidet sich meist kurzfristig, da die Spieler &#252;ber unterschiedliche Vertr&#228;ge verf&#252;gen und meist pro Partie bezahlt werden. Spieler, die zeitgleich bei einem Weltranglistenturnier aktiv sind, tendieren h&#228;ufig dazu, die Veranstaltung dem Ligabetrieb vorzuziehen. Dies ist allerdings ein ganz normaler Vorgang, den die Offiziellen des Vereins einkalkulieren, was an der Gr&#246;&#223;e des Kaders zu erkennen ist.</p>
<p><strong>Die Gegner<br />
</strong><br />
Als Aufsteiger haben die Bremerhavener nat&#252;rlich nur ein Saisonziel: Klassenerhalt. Beim Blick auf die Aufstellungen der Gegner wird klar, dass dies alles andere als leicht werden wird. Titelverteidiger ist der TK Kurhaus Aachen. Mit Philipp Kohlschreiber, Rainer Sch&#252;ttler und Philipp Petzschner hat der Verein fast das komplette Davis-Cup-Team, die Tennis-Nationalmannschaft Deutschlands, unter Vertrag. Dazu kommen weitere Spieler, die sich aktuell unter den Top 100 der Weltrangliste befinden. Auch der TK Gr&#252;n-Wei&#223; Mannheim verf&#252;gt &#252;ber Spieler mit Weltklasseformat. Der &#214;sterreicher J&#252;rgen Melzer, Ranglistenplatz 30, geht f&#252;r sie als Nummer eins ins Rennen. Der TC Blau-Wei&#223; Halle hat mit vier, der Rochusclub D&#252;sseldorf sogar mit sieben aktuellen Top-100-Spielern gemeldet. Komplettiert wird die Liga von Etuf Essen, dem HTC Blau-Wei&#223; Krefeld, dem TC Blau-Wei&#223; Neuss, TV Espelkamp-Mittwald und dem TC Amberg am Schanzl, die allesamt ebenfalls exzellent besetzt sind. Abzuwarten bleibt auch hier, wie beim Bremerhavener TV, welche Spieler letztendlich bei den einzelnen Partien antreten werden. Nicht immer ist es so, dass die besten Spieler der teaminternen Setzliste auch wirklich am Spielbetrieb teilnehmen.</p>
<p><strong>Der Modus<br />
</strong><br />
Die Tennisbundesliga setzt sich aus 10 Mannschaften zusammen, die zwischen dem 3. Juli und dem 15. August 2009 je neun Saisonspiele bestreiten werden. Die Verteilung von Heim- und Ausw&#228;rtsspielen wurde per Zufall entschieden, es gibt keine R&#252;ckrunde wie etwa in der Fu&#223;ball-Bundesliga. Pro Begegnung werden zun&#228;chst vier Einzel, anschlie&#223;end zwei Doppel gespielt (jeweils zwei Gewinns&#228;tze). Die Partien ergeben sich aus den Setzlisten der einzelnen Teams, die an einem Stichtag vor der Saison festgelegt  wurden. Das bedeutet, dass Spieler 1 von Team A gegen Spieler 1 von Team B, A2 gegen B2 usw. antritt. Ein Spieler, der ein Einzel bestreitet, muss nicht zwingend auch im Doppel antreten, Auswechslungen sind erlaubt. Jedes Spiel z&#228;hlt einen Matchpunkt, welche am Ende zusammengez&#228;hlt werden und das Endresultat ergeben (z.B. 6:0, 5:1 usw.). Die erfolgreiche Mannschaft erh&#228;lt dann 2:0 Tabellenpunkte, der Verlierer 0:2. Bei einem m&#246;glichen Remis (3:3) erhalten beide Teams 1:1 Punkte. Deutscher Tennismeister ist, wer am Ende der Saison die meisten Tabellenpunkte aufweist (z.B. 18:0, 17:1 etc.).</p>
<p><div class="note"><div class="noteclassic"><strong>Die Termine<br />
</strong><br />
<strong> Freitag, 3. Juli 2009, 13 Uhr: BTV – TK Kurhaus Aachen</strong></p>
<p>Sonntag, 5. Juli 2009, 11 Uhr: Rochusclub D&#252;sseldorf – BTV</p>
<p><strong>Sonntag, 12. Juli 2009, 11 Uhr: BTV – Etuf Essen</strong></p>
<p>Sonntag, 19. Juli 2009, 11 Uhr: HTC Blau-Wei&#223; Krefeld – BTV</p>
<p><strong>Freitag, 24. Juli 2009, 13 Uhr: BTV – TC Blau-Wei&#223; Halle</strong></p>
<p>Sonntag, 26. Juli 2009, 11 Uhr: TC Blau-Wei&#223; Neuss – BTV</p>
<p>Sonntag, 2. August 2009, 11 Uhr: TK Gr&#252;n-Wei&#223; Mannheim – BTV</p>
<p><strong>Sonntag, 9. August 2009, 11 Uhr: BTV – TC Amberg am Schanzl</strong></p>
<p><strong>Samstag, 15. August 2009, 13 Uhr: BTV – TV Espelkamp-Mittwald </strong></p>
<p>Heimspiele = <strong>fett gedruckt </strong></p>
<p>Die Heimspiele tr&#228;gt der Bremerhavener TV auf seiner Anlage im B&#252;rgerpark, Adolf-Hoff-Weg 3, 27570 Bremerhaven, aus. Die Tageskarte kostet 10 Euro, eine Saisonkarte f&#252;r alle f&#252;nf Heimspiele 40 Euro. Tageskarte Jugendliche 5 Euro. Keine Erm&#228;&#223;igung f&#252;r Studenten.</p>
<p><iframe width="325" height="250" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;q=Adolf-Hoff-Weg+3,+27570+Bremerhaven,+Bremerhaven,+Bremen&amp;sll=53.072185,8.800556&amp;sspn=0.006807,0.013797&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FaMEMQMdH0uDAA&amp;split=0&amp;ll=53.55066,8.608646&amp;spn=0.026933,0.055017&amp;z=14&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;q=Adolf-Hoff-Weg+3,+27570+Bremerhaven,+Bremerhaven,+Bremen&amp;sll=53.072185,8.800556&amp;sspn=0.006807,0.013797&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FaMEMQMdH0uDAA&amp;split=0&amp;ll=53.55066,8.608646&amp;spn=0.026933,0.055017&amp;z=14" style="color:#0000FF;text-align:left">Gr&#246;&#223;ere Kartenansicht</a></small></div></div></p>
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		<title>Eisb&#228;ren: Der Abstieg ist nun perfekt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 06:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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Dass Eisb&#228;ren vom Aussterben bedroht sind, d&#252;rfte hinl&#228;nglich bekannt sein. Doch im Gegensatz zu ihren pelzigen Namensvettern m&#252;ssen sich die Bremerhavener Basketballer darauf vorbereiten, bereits in etwas weniger als drei Wochen von der Bildfl&#228;che verschwunden zu sein. Der Abstieg aus der Basketball-Bundesliga (BBL) ist seit gestern Abend endg&#252;ltig perfekt. 
&#220;berraschend kommt diese Nachricht nicht. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-330 aligncenter" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/09/eisbaren-news-logo.gif" alt="Logo Eisb&#228;ren Bremerhaven" width="590" height="275" /></p>
<p><strong>Dass Eisb&#228;ren vom Aussterben bedroht sind, d&#252;rfte hinl&#228;nglich bekannt sein. Doch im Gegensatz zu ihren pelzigen Namensvettern m&#252;ssen sich die Bremerhavener Basketballer darauf vorbereiten, bereits in etwas weniger als drei Wochen von der Bildfl&#228;che verschwunden zu sein. Der Abstieg aus der Basketball-Bundesliga (BBL) ist seit gestern Abend endg&#252;ltig perfekt. </strong><span id="more-1015"></span></p>
<p>&#220;berraschend kommt diese Nachricht nicht. Die Eisb&#228;ren-Fans hatten sich, wenn sie ehrlich sind, schon zu Jahresbeginn damit abfinden m&#252;ssen, in der kommenden Saison keinen Erstliga-Basketball mehr in der Seestadt bestaunen zu d&#252;rfen. Durch die Niederlage am Freitag im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets (74:85) und die gestrige Pleite beim fr&#252;heren deutschen Meister Brose Baskets Bamberg (66:88) ist der Gang in die Zweitklassigkeit besiegelt. Vier Spiele haben die Eisb&#228;ren noch vor sich, doch selbst bei einer Optimalausbeute von vier Siegen kann das Team die Abstiegsr&#228;nge nicht mehr verlassen.</p>
<p>Hatte es vor knapp einem Monat nach zwei siegreichen Partien innerhalb von 14 Tagen noch nach dem „Wunder von Bremerhaven“ ausgesehen, wurden die Anh&#228;nger der Eisb&#228;ren in den darauffolgenden Partien wieder ein ums andere Mal bitter entt&#228;uscht. Einer v&#246;llig &#252;berfl&#252;ssigen Niederlage gegen die Walter Tigers T&#252;bingen (85:92) folgte mit dem 73:89 gegen MEG G&#246;ttingen das n&#228;chste Negativerlebnis. Hatten die Eisb&#228;ren gegen T&#252;bingen noch durchaus eine Chance, die Punkte in Bremerhaven behalten zu k&#246;nnen, waren sie gegen das &#220;berraschungsteam der Saison v&#246;llig hilflos und &#252;berfordert. G&#246;ttingen war einfach eine Klasse besser.</p>
<p>Am vorletzten Wochenende versuchten es die Seest&#228;dter dann nach drei Heimspielen in Folge mal wieder in der Fremde. Bei EnBW Ludwigsburg hielt man die Partie lange offen, erst in den Schlussminuten zog der Gegner davon – auch aufgrund einiger Aussetzer im Spiel der Bremerhavener. Dieses Szenario hatten die treuen Fans schon unz&#228;hlige Male in dieser Spielzeit mit ansehen m&#252;ssen – sie wurden so oft entt&#228;uscht. Apropos Fans: Obwohl die Eisb&#228;ren seit Monaten auf dem letzten Tabellenplatz stehen, wurden sie in der Stadthalle stets von mehr als 2800 Zuschauern unterst&#252;tzt. Das ist bei einem Schlusslicht nicht immer der Fall. Am Bremerhavener Publikum liegt es bestimmt nicht, dass das Team nun in die zweite Liga (Pro A) absteigen muss.</p>
<p>Sportlich stehen die Eisb&#228;ren somit als erster Absteiger fest. Hoffnung, in der kommenden Saison doch noch in der BBL zu spielen, besteht dennoch. Bei der Lizensierung f&#252;r die Saison 2009/2010 kamen mit Berlin, Bonn, Frankfurt, Ludwigsburg, Oldenburg und den Artland Dragons nur sechs Vereine ohne Beanstandungen davon. Die restlichen Clubs, darunter auch die m&#246;glichen Ab- bzw. Aufsteiger, erhalten die Lizenz nur unter Auflagen oder aufl&#246;senden Bedingungen. F&#252;r die Eisb&#228;ren geht es darum, bis zum 30. Juni alle geplanten Werbeeinnahmen nachzuweisen. Dann w&#252;rden sie eine Lizenz f&#252;r die BBL bekommen. &#196;hnliche Auflagen m&#252;ssen die anderen Clubs erf&#252;llen. Gelingt dies dem einen oder anderen Verein nicht, k&#228;men die Eisb&#228;ren wieder ins Spiel. Hei&#223;t im Klartext: Geht ein Verein, der sich sportlich f&#252;r die kommende Erstliga-Saison qualifiziert hat, pleite, k&#246;nnen sich andere Clubs, wie etwa Absteiger Bremerhaven, um eine so genannte „Wild Card“ bewerben, die den freigewordenen Platz sichern w&#252;rde. Es ist der letzte Strohhalm f&#252;r die absinkenden Eisb&#228;ren.</p>
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		<title>Werderfan: gestresst</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 08:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brede</dc:creator>
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Da hat man als Werderfan einmal nicht die TV-Kicker Nummer eins aus M&#252;nchen als Konkurrent um eine Fernseh&#252;bertragung vor der Nase, entschlie&#223;t sich der &#252;bertragende Sender Sat1 doch glatt f&#252;r die &#220;bertragung des gr&#246;&#223;ten Rivalen. Beide Spiele des HSV wurden im Free-TV &#252;bertragen. Ein Grund mehr, sowohl den Sender als auch den gezeigten Verein nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a title="werder" href="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/10/werder.png"><img class="attachment wp-att-347 centered" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/10/werder.png" alt="werder" width="590" height="229" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da hat man als Werderfan einmal nicht die TV-Kicker Nummer eins aus M&#252;nchen als Konkurrent um eine Fernseh&#252;bertragung vor der Nase, entschlie&#223;t sich der &#252;bertragende Sender Sat1 doch glatt f&#252;r die &#220;bertragung des gr&#246;&#223;ten Rivalen. Beide Spiele des HSV wurden im Free-TV &#252;bertragen. Ein Grund mehr, sowohl den Sender als auch den gezeigten Verein nicht zu m&#246;gen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aber der Werderfan hat zur Zeit eh ganz andere Probleme: Es wird stressig. Sowohl emotional als auch im Auto oder der Bahn. Vier Spiele in 19 Tagen gegen den Nordrivalen sind kein Zuckerschlecken. Am 22.April hei&#223;t es das erste Mal: Ab auf die A1 Richtung Hamburg. Bei den aktuellen Baustellen wahrlich kein Vergn&#252;gen. Nach dem Ausw&#228;rtssieg ist das Pokalfinale unter Dach und Fach: „Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!&#8221;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Stop, noch nicht ganz. Schnell nach Bremen ged&#252;st und nach einer stundenlangen Elbtunnelsperrung auf den HSV warten. Am 30. April darf sich dann der Erzrivale eine Packung abholen und sich mit Schm&#228;hges&#228;ngen aus dem Weserstadion verabschieden: „Wir fahren mit der 18 bis nach Istanbul“! Ja fast. Aber vorher muss die A1 reichen. Am 7. Mai gibts erstmal das R&#252;ckspiel in Hamburg. Reine Formsache nach dem klaren Hinspielerfolg. Nun aber auf nach Istanbul. Die Kinder und die Frau zu Hause m&#252;ssen zun&#228;chst &#252;berzeugt werden, dass ihr Vater und Gatte wirklich immer in Hamburg im Stadion war und nicht auf der Reeperbahn. Kein Problem.<span id="more-993"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Beim Kofferpacken vergisst er dabei fast das letzte Nordderby am 10. Mai im Weserstadion. Heiser und kaputt schleppt er sich ins Stadion. Die Ges&#228;nge gegen den HSV sind nach drei Partien abgedroschen. Sogar der ungew&#246;hnliche Laufstil von Jonathan Pitroipa wird mittlerweile einfach nur noch zur Kenntnis genommen.</p>
<p>Werder versaut dem HSV die Meisterschaft und denkt an Istanbul. Torsten Frings zeigt Piotr Trochowski einen Vogel, als dieser ihn zum vierten Mal um sein Trikot bittet und droht seinem Nationalmannschaftskollegen, Ebay k&#252;nftig ganz genau zu verfolgen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aber jetzt! Auf nach Istanbul. Werder gewinnt den Pott und kehrt jubelnd heim. Zu Hause angekommen, droht die Ehefrau mit der Scheidung. Sie glaubt an eine Aff&#228;re ihres Mannes und nimmt ihm die Reise nach Istanbul nicht ab. Die Situation droht zu eskalieren als ihr Mann kleinlaut sagt, dass er am 30. Mai mal „eben“ nach Berlin zum Pokalendspiel m&#252;sse.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">So oder so &#228;hnlich k&#246;nnte es sich in ein paar Wochen abspielen, wenn Werder vier Partien gegen den HSV absolviert hat. Bis dahin bleibt zu hoffen, dass sich beide Fanlager faire Partien liefern und es nicht zu Ausschreitungen in Hamburg und Bremen kommt. Schlie&#223;lich ist es ja „nur“ Fu&#223;ball!</p>
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		<title>Eisb&#228;renstarker Aufw&#228;rtstrend</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 17:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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Es ist wieder Licht am Ende des Tunnels. Die Eisb&#228;ren Bremerhaven haben nach ihren zuletzt guten Leistungen wieder Anschluss an das restliche Feld in der Basketball-Bundesliga gefunden. Nach dem gestrigen 84:73-Erfolg gegen die K&#246;ln 99ers ist das Team zwar immer noch Tabellenschlusslicht, doch der R&#252;ckstand auf einen Nichtabstiegsplatz betr&#228;gt nur noch vier Punkte. Eine Rettung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-330 centered aligncenter" title="Eisb&#228;ren Bremerhaven" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/09/eisbaren-news-logo.gif" alt="Logo Eisb&#228;ren" width="590" height="258" /></p>
<p>Es ist wieder Licht am Ende des Tunnels. Die Eisb&#228;ren Bremerhaven haben nach ihren zuletzt guten Leistungen wieder Anschluss an das restliche Feld in der Basketball-Bundesliga gefunden. Nach dem gestrigen 84:73-Erfolg gegen die K&#246;ln 99ers ist das Team zwar immer noch Tabellenschlusslicht, doch der R&#252;ckstand auf einen Nichtabstiegsplatz betr&#228;gt nur noch vier Punkte. Eine Rettung scheint nun nicht mehr ausgeschlossen.<span id="more-973"></span></p>
<p>Die Partie gegen den Vorletzten aus K&#246;ln galt schon vorher als das alles entscheidende Spiel. Eine Niederlage h&#228;tte den so gut wie sicheren Abstieg in die Zweitklassigkeit bedeutet. Auch die Domst&#228;dter waren sich der Brisanz dieses Spiels bewusst, ging es doch darum sich den Konkurrenten aus der Seestadt vom Hals zu halten. Es hie&#223; somit Abstiegskampf pur in der Bremerhavener Stadthalle.</p>
<p><img class="attachment wp-att-974 alignleft" style="border: 0pt none; margin: 10px;" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/03/tabelle.png" alt="tabelle bbl" width="247" height="708" />Gleich zu Beginn wurden den 3240 Zuschauern klar, dass diese Partie kein Leckerbissen in Sachen Basketball&#228;sthetik werden w&#252;rde. Die ersten sieben Punkte (5:2 f&#252;r die Eisb&#228;ren) wurden allesamt durch Freiw&#252;rfe erzielt, Fehlversuche aus dem Feld und jede Menge Ballverluste pr&#228;gten die Anfangsphase. Zum Ende des ersten Abschnitts fanden die Eisb&#228;ren immer besser zu ihrem Spiel und f&#252;hrten folgerichtig mit 17:11 nach zehn Minuten. Diesen Vorsprung konnten sie anschlie&#223;end sogar bis zum 26:11 ausbauen, K&#246;ln agierte dabei phasenweise wie eine Ansammlung von Spielern, die die Bezeichnung „Basketballmannschaft“ nicht verdient hatte. Doch die Eisb&#228;ren wurden fahrl&#228;ssig, lie&#223;en in ihrem Offensivdrang nach und irgendwie trafen auch die G&#228;ste wieder. Pl&#246;tzlich war die komfortable Bremerhavener F&#252;hrung auf drei Punkte zusammengeschmolzen. Mit 36:31 aus Eisb&#228;ren-Sicht ging es schlie&#223;lich in die Halbzeit.</p>
<p>Mit Beginn der zweiten H&#228;lfte hatte Bremerhaven den Schalter wieder auf Vollgas umgelegt und setzte sich schnell auf zehn  Punkte und mehr ab. K&#246;ln verfiel wieder in die Form, die sie zu Beginn des zweiten Viertels gezeigt hatten. Beim 59:42 hatten die Eisb&#228;ren ihren gr&#246;&#223;ten Vorsprung herausgespielt. Im Schlussabschnitt, als der Sieger der Partie bereits feststand, lie&#223;en beide Teams die Verteidigung etwas schleifen, sodass es auf beiden Seiten jede Menge Punkte zu verzeichnen gab. Nach 40 Minuten hie&#223; es dann 84:73 f&#252;r die Eisb&#228;ren, die damit ihren zweiten Heimsieg in Folge feiern konnten.</p>
<p>In den letzten drei Partien haben die Eisb&#228;ren gezeigt, dass sie das K&#228;mpfen nicht verlernt haben. Dabei wurden die beiden Teams, die in der Tabelle vor ihnen stehen, geschlagen. Vor zwei Wochen gelang ein hart umk&#228;mpfter 76:75-Erfolg gegen den zweiten Nichtabstiegskonkurrenten aus Gie&#223;en, gestern dann der Sieg gegen K&#246;ln. Dazwischen lag das Ausw&#228;rtsspiel bei den Telekom Baskets Bonn, die derzeit Platz vier belegen. Mit 66:69 verloren Bremerhaven denkbar knapp, zeigte aber auch in dieser Partie, dass man den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben hat.</p>
<p>Aktuell steht Bremerhaven bei 10:40 Punkten. Sowohl Gie&#223;en (14:34) als auch K&#246;ln (14:36) sind wieder ins Visier der noch vor Wochen hoffnungslos abgeschlagenen Eisb&#228;ren gerutscht. Durch eine klare Leistungssteigerung in den letzten Wochen, scheint der Klassenerhalt nicht mehr unm&#246;glich. Noch neun Partien stehen f&#252;r das Seestadt-Team an. Zu den vier Heimspielen (T&#252;bingen, G&#246;ttingen, Paderborn, Trier) kommen noch f&#252;nf Partien in der Fremde (Ludwigsburg, Bamberg, N&#246;rdlingen, Ulm, Artland). Bereits am kommenden Sonntag erwartet man die Mannschaft aus T&#252;bingen – K&#246;ln (gegen Ulm) und Gie&#223;en (gegen Ludwigsburg) haben ebenfalls ein Heimspiel. Sollte Bremerhaven seinen Aufw&#228;rtstrend fortsetzen k&#246;nnen und die Konkurrenz Federn lassen, w&#228;ren die Eisb&#228;ren wieder im Gesch&#228;ft.</p>
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		<title>&#8220;L&#228;cheln nicht vergessen&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 12:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maja</dc:creator>
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Die Gruppe scheint jede Woche kleiner zu werden. „Das ist normal“, sagt Trainer Guido. Am Anfang eines Semesters sind noch um die 20 Leute in der Kickbox-Gruppe, etwa zwei Wochen sp&#228;ter dezimiert sich der keuchende Haufen auf f&#252;nf bis sechs Studenten. Kein Wunder, denn mit Federball (eine Halle weiter) ist dieser Sport nicht zu vergleichen.
Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-903 centered aligncenter" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2009/02/kickboxen.png" alt="Kickboxen" width="590" height="267" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p>Die Gruppe scheint jede Woche kleiner zu werden. „Das ist normal“, sagt Trainer Guido. Am Anfang eines Semesters sind noch um die 20 Leute in der Kickbox-Gruppe, etwa zwei Wochen sp&#228;ter dezimiert sich der keuchende Haufen auf f&#252;nf bis sechs Studenten. Kein Wunder, denn mit Federball (eine Halle weiter) ist dieser Sport nicht zu vergleichen.<span id="more-896"></span></p>
<p><div class="note"><div class="noteclassic">Viele Studenten wissen gar nicht, was f&#252;r eine <a href="http://www.hospo.uni-bremen.de/">Bandbreite an Sportarten an der Uni</a> angeboten wird. Sludern wird euch die wildesten, verr&#252;cktesten und spa&#223;igsten vorstellen. Heute erz&#228;hlt uns Maja Hoock aus ihren schwei&#223;treibenden anderthalb Stunden <a href="http://c2230.sport.uni-bremen.de/sportarten/aktueller_zeitraum/_kickboxen.html">Kickboxen</a>.</div></div></p>
<p>Und ein sanftm&#252;tiger Engel ist Guido auch nicht. Zumindest offiziell. Bauchpinselei erwartet aber auch keiner, wenn er sich zu diesem Kurs anmeldet. 29 Jahre Boxerfahrung, sieben Jahre davon als Trainer an der Universit&#228;t Bremen, er wei&#223;, wie man den Leuten den Schwei&#223; auf die Stirn treibt.</p>
<p>Die eineinhalb Stunden beginnen harmlos, Aufw&#228;rm&#252;bungen, locker einlaufen, Ballspiele und &#196;hnliches. Darauf folgt die Laufschule. Dabei werden Schrittfolgen mit verschiedenen Schlagfolgen trainiert, damit sie auch aus dem FF abrufbar sind. „Es hilft, sich bei den Schritten und Schl&#228;gen immer spezielle S&#228;tze im Kopf vorzusagen. Das automatisiert die Bewegungen“, r&#228;t Guido. Also: alle in Boxstellung (linkes Bein vorne, rechtes in Schulterbreite dahinter), Ellbogen an den K&#246;rper dr&#252;cken und F&#228;uste ans Jochbein. Und dann: Schlag links, Schlag rechts (in die Luft), Schritt vor, Schritt zur&#252;ck und die Abwehr nicht vergessen.</p>
<p>Dann wird die Schlagfrequenz trainiert. Das &#220;bungsger&#228;t scheint zun&#228;chst etwas abwegig, der Tennisball ist aber durchaus effizient. Immer mit einer Hand auf den Boden tatzen und die andere zur Schlagabwehr an den Kopf. Bl&#246;d nur, wenn der Ball st&#228;ndig wegh&#252;pft und man ihm quer durch die ganze Halle folgen muss. Beherrscht man diese Technik aber, kann man schneller und regelm&#228;&#223;iger schlagen.</p>
<p>Das anschlie&#223;ende Training auf der Weichbodenmatte soll die Bedingungen im Ring simulieren und ist hauptverantwortlich f&#252;r den stechenden Muskelkater, mit dem ein relativ unge&#252;bter Sportler die Tage nach dem Boxen zu rechnen hat. Da man diese &#220;bung nun nicht mehr in die Luft, sondern mit einem Partner ausf&#252;hrt, tragen nun alle Schutzkleidung. Mundschutz und Bandagen bringt jeder selbst mit, Boxhandschuhe und Kopfschutz gibt es vom Trainer. Der Schwei&#223; der Vorg&#228;nger hat eine deutliche Duftnote in beidem hinterlassen, zum Gl&#252;ck gibt es aber Duschen.</p>
<p>Die F&#252;&#223;e versinken beim „t&#228;nzeln“ um den Gegner in der Matte, w&#228;hrend man die zuvor erlernten Schlagfolgen ausprobiert. Einer schl&#228;gt und tritt, der andere wehrt ab. Nach ein paar Minuten sind die Kr&#228;fte der Unge&#252;bten bereits am Ende, die Ersten stehen vorne &#252;bergebeugt und keuchend am Rand. „L&#228;cheln nicht vergessen“, ermahnt der Trainer, denn schlie&#223;lich sind wir ja alle freiwillig hier und nicht  beim Federball, eine Halle weiter.</p>
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		<title>Dem Hoffnungsschimmer folgt die Ern&#252;chterung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 16:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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Die R&#252;ckrunde der Basketball-Bundesliga h&#228;tte f&#252;r die akut abstiegsbedrohten Eisb&#228;ren Bremerhaven nicht besser starten k&#246;nnen. Der Sieg gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig vor zwei Wochen bedeutete den zweiten Saisonsieg und vor allem den ersten Erfolg vor heimischer Kulisse. Doch es kam noch besser. Nur sieben Tage sp&#228;ter gewannen die Seest&#228;dter auch in D&#252;sseldorf – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-330 centered aligncenter" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/09/eisbaren-news-logo.gif" alt="Logo Eisb&#228;ren" width="590" height="255" /></p>
<p>Die R&#252;ckrunde der Basketball-Bundesliga h&#228;tte f&#252;r die akut abstiegsbedrohten Eisb&#228;ren Bremerhaven nicht besser starten k&#246;nnen. Der Sieg gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig vor zwei Wochen bedeutete den zweiten Saisonsieg und vor allem den ersten Erfolg vor heimischer Kulisse. Doch es kam noch besser. Nur sieben Tage sp&#228;ter gewannen die Seest&#228;dter auch in D&#252;sseldorf – eine kleine Siegesserie war gestartet. In die Gesichter aller Beteiligten war wieder etwas Hoffnung zur&#252;ckgekehrt, doch noch die Klasse halten zu k&#246;nnen. Doch daf&#252;r sind mehr als diese zwei Erfolge notwendig. Umso wichtiger daher das gestrige Spiel gegen die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt.</p>
<p><span id="more-884"></span></p>
<p>Die beiden j&#252;ngsten Erfolge hatten viele Fans in den „Eisb&#228;ren-K&#228;fig“ gezogen, so dass man sich &#252;ber einen neuen Saisonrekord freuen konnte. 3550 Fans hatten den Weg in die Bremerhavener Stadthalle gefunden. F&#252;r die Spieler hie&#223; es die Nerven zu bewahren und irgendwie den gro&#223;en Favoriten aus Frankfurt in die Knie zu zwingen. In den beiden Partien zuvor hatten es die Eisb&#228;ren endlich geschafft, den eigenen Anh&#228;ngern und der gesamten deutschen Basketball-Landschaft zu zeigen, dass man das Siegen auch nach 16 Niederlagen in Folge nicht verlernt hat. Gegen Braunschweig gelang ein 96:84, in D&#252;sseldorf hatte Bremerhaven mit 84:79 das bessere Ende f&#252;r sich. Auch gegen Frankfurt schien die gute Form der Eisb&#228;ren anzuhalten, zumindest in den ersten sieben Minuten&#8230;</p>
<p>Doch nachdem sich das Team von Trainer Algirdas Milonas eine 17:12-F&#252;hrung erspielt hatte, ging, wie schon so h&#228;ufig in der Vergangenheit, gar nichts mehr! Frankfurt legte leicht und locker einen 15:0-Lauf auf das Parkett, die „Nicht-Abstiegs-Euphorie“ hatte ein j&#228;hes Ende gefunden. Zur Halbzeit betrug der R&#252;ckstand elf Punkte, mitte des dritten Viertels waren es 20. Die Skyliners verwalteten daraufhin ihren Vorsprung ohne dabei selbst zu gl&#228;nzen. Zwar waren die Eisb&#228;ren im Schlussabschnitt noch einmal auf sieben Punkte heran gekommen, doch wirklich gef&#228;hrlich wurde es f&#252;r die Frankfurter nicht mehr, die am Ende mit ihrem 79:67-Erfolg den Eisb&#228;ren ihre 17. Pleite im 20. Saisonspiel zuf&#252;gten.</p>
<p>Zwar war den meisten Anwesenden schon vorher klar, dass man die mit vielen Stars gespickte Mannschaft aus der Bankenmetropole nur schwer schlagen k&#246;nnte, doch irgendwie hatte man doch darauf gehofft, dass die beiden Erfolge zuvor neue Kr&#228;fte bei Trainerstab und Mannschaft freigesetzt hatten. Von Vereinsseiten war zuh&#246;ren gewesen, dass die Mannschaft enger zusammenger&#252;ckt w&#228;re, der Teamgeist und die Harmonie wieder voll intakt w&#228;re. Doch wer gegen ein Team aus der oberen Tabellenh&#228;lfte bestehen will, braucht mehr als eine gute Stimmung – und das ist eine gute, konzentrierte Leistung.</p>
<p>Noch bitterer als das fr&#252;he Ende des Eisb&#228;ren-Aufschwungs sind die Ergebnisse der Konkurrenten im Abstiegskampf. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass sich an der prek&#228;ren Situation f&#252;r die Bremerhavener nichts ge&#228;ndert hat. Mit nun 6:34 Punkten h&#228;lt man weiterhin die rote Laterne in der Hand. Der Vorletzte, die LTi Gie&#223;en 46ers, holten wie die Eisb&#228;ren zwei Siege aus den letzten vier Partien und stehen nun bei 12:28 Z&#228;hlern. Denselben Punktestand weisen auch die derzeit auf Platz 16, dem ersten Nichtabstiegsplatz, liegenden K&#246;ln 99ers auf. Zwar haben die Domst&#228;dter die letzten beiden Partien verloren, darunter ein ganz knappes 77:80 gegen Tabellenf&#252;hrer Oldenburg, doch zuvor gewannen sie wie die Eisb&#228;ren gegen D&#252;sseldorf und konnten sogar das Star-Ensemble der Brose Baskets Bamberg besiegen.</p>
<p>Wollen die Bremerhavener auch in der n&#228;chsten Saison erstklassig spielen, m&#252;ssen sie die beiden Teams, Gie&#223;en und K&#246;ln, &#252;berholen – egal wie! Erschwerend kommt da hinzu, dass man den direkten Vergleich, der bei einer m&#246;glichen Punktgleichheit am Saisonende entscheidet, gegen die K&#246;lner schon so gut wie verloren haben. Mit 71:100 ging man Anfang November ausw&#228;rts unter. Das bedeutet, dass es f&#252;r die Eisb&#228;ren im Vergleich zu den 99ers ganze vier Siege mehr aus den verbleibenden 14 Partien sein m&#252;ssen.</p>
<p>In den kommenden zwei Partien wird f&#252;r die Seest&#228;dter nicht viel zu holen sein. Am Donnerstag das Ausw&#228;rtsspiel beim Tabellenersten Oldenburg, dann das Heimspiel gegen den amtierenden Meister Alba Berlin. Im M&#228;rz folgen dann die wichtigsten Partien f&#252;r die Eisb&#228;ren. Am 8.3. zu Hause gegen Gie&#223;en, zwei Wochen sp&#228;ter tritt dann K&#246;ln in der Stadthalle an. Wegweisende Spiele im Kampf um den Klassenerhalt&#8230;</p>
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		<title>Noch 17 Niederlagen bis zur ProA</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 19:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
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Die Hinrunde in der Basketball-Bundesliga ist f&#252;r die Eisb&#228;ren Bremerhaven beendet. 17 Spiele liegen hinter ihnen, genauso viele Partien folgen noch. Mit dem Gedanken, dass es in der n&#228;chsten Saison keinen Erstliga-Basketball mehr in der Seestadt geben wird, haben sich die meisten Fans bereits abgefunden. Zu schlecht waren die gezeigten Leistungen. In Zahlen: 17 Spiele, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="attachment wp-att-330 centered aligncenter" src="http://sludern.de/wp-content/uploads/2008/09/eisbaren-news-logo.gif" alt="Logo Eisb&#228;ren" width="590" height="221" /></p>
<p>Die Hinrunde in der Basketball-Bundesliga ist f&#252;r die Eisb&#228;ren Bremerhaven beendet. 17 Spiele liegen hinter ihnen, genauso viele Partien folgen noch. Mit dem Gedanken, dass es in der n&#228;chsten Saison keinen Erstliga-Basketball mehr in der Seestadt geben wird, haben sich die meisten Fans bereits abgefunden. Zu schlecht waren die gezeigten Leistungen. In Zahlen: 17 Spiele, ein Sieg, 16 Niederlagen, 2:32 Punkte, Tabellenplatz 18 und somit abgeschlagenes Schlusslicht.</p>
<p>„Neue Besen kehren gut&#8221; hei&#223;t das beliebte Sprichwort, das immer dann herangezogen wird, wenn ein Sportverein nach einer Negativserie den Verantwortlichen &#8211; meist trifft es den Trainer &#8211; austauscht. Bei den Eisb&#228;ren war dieser Vorgang schon mehr als &#252;berf&#228;llig. Sarunas Sakalauskas hatte das Team in die schwerste Krise der Vereinsgeschichte gef&#252;hrt.</p>
<p><span id="more-768"></span>Doch anstatt rechtzeitig die Rei&#223;leine zu ziehen und den Platz f&#252;r einen neuen Coach zu r&#228;umen, verharrte der Litauer auf seinem Posten. Es wurden 14 Niederlagen im Deutschen Basketball-Oberhaus am St&#252;ck. Auch die Gesch&#228;ftsf&#252;hrung blieb weiter in dem Glauben, mit Sakalauskas das Ruder noch herumrei&#223;en zu k&#246;nnen.</p>
<p>Nun, kurz nach Jahreswechsel, hat sich die Situation in Bremerhaven ge&#228;ndert. Sarunas Sakalauskas sitzt nicht mehr auf der Trainerbank. Er hatte sich &#252;ber die Feiertage nun doch dazu entschlossen, zur&#252;ckzutreten. Besser sp&#228;t als nie m&#246;gen manche da denken. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Eisb&#228;ren bereits h&#228;uslich auf dem letzten Tabellenplatz eingerichtet haben und die M&#246;glichkeiten neue Spieler nachzuverpflichten bereits ausgesch&#246;pft wurden, kann auch ein neuer Verantwortlicher auf dem Trainerstuhl nicht viel ausrichten. Der Besen wurde zwar getauscht, die Borsten sind allerdings gleich geblieben&#8230;</p>
<p>Vorl&#228;ufig hat Algirdas Milonas, unter seinem Landsmann Sakalauskas noch Assistenz-Trainer bei den Eisb&#228;ren, die sportliche Leitung in Bremerhaven &#252;bernommen. Doch sein Einstand ging gr&#252;ndlich in die Hose.</p>
<p>Im ersten Heimspiel des neuen Jahres gab es eine 78:87-Pleite nach Verl&#228;ngerung gegen Aufsteiger N&#246;rdlingen. Kurze Zeit hatte es dabei sogar danach ausgesehen, als ob sich das Team unter dem neuen (alten) Trainer zusammengerissen h&#228;tte. Doch wie bereits in so unz&#228;hligen Partien zuvor, schafften es die Eisb&#228;ren nicht, ein Spiel konstant auf hohem Niveau gestalten zu k&#246;nnen. Dass zu der fehlenden Ligatauglichkeit auch noch die schwachen Nerven im Abstiegskampf dazu kommen, zeigte sich 13 Sekunden vor Ende des Spiels: Craig Callahan, der in dieser Saison vielleicht noch beste Eisb&#228;ren-Akteur &#8211; somit der Ein&#228;ugige unter den Blinden &#8211; hatte mit einem Freiwurf die Chance, das 69:68 f&#252;r die Bremerhavener zu markieren, was m&#246;glicherweise den ersten Heimsieg der Saison bedeutet h&#228;tte. Doch anstatt den Ball einfach durch den Korb flutschen zu lassen, traf er nicht einmal den Ring! Airball hei&#223;t dies in der Fachsprache. In der Verl&#228;ngerung zogen die G&#228;ste aus N&#246;rdlingen dann davon, Saisonniederlage Nummer 15 war perfekt und das Deb&#252;t von Coach Milonas verdorben.</p>
<p>Nichts Neues dann gestern Abend beim Ausw&#228;rtsspiel in Trier. Die Eisb&#228;ren leisteten sich zu viele Fehler, die Vorstellung der Mannschaft reichte wieder einmal nicht, um ein h&#246;chstens mittelm&#228;&#223;iges Team bezwingen zu k&#246;nnen. Das Endergebnis von 86:98 aus Bremerhavener Sicht erweiterte die Misere auf 16 Niederlagen am St&#252;ck.</p>
<p>Leid tun kann einem neben den vielen entt&#228;uschten Bremerhavener Anh&#228;ngern auch Neutrainer Algirdas Milonas. N&#252;chtern betrachtet, scheint es so, als w&#252;rde er dort weitermachen, wo sein Vorg&#228;nger aufgeh&#246;rt hat. Doch was soll er machen, wenn es die Spieler nicht besser k&#246;nnen und er keine Chance hat, eigene Neuverpflichtungen t&#228;tigen zu k&#246;nnen&#8230;</p>
<p>Dazu eine kleine „H&#228;tte-W&#228;re-Wenn-Rechnung&#8221;: H&#228;tte Sarunas Sakalauskas seinen Platz vielleicht schon nach Niederlage acht oder neun ger&#228;umt und nicht alle Optionen auf neue Spieler gezogen, w&#228;re ein frischer Trainer noch in der Lage gewesen, sich Spieler nach seinen Vorstellungen zu angeln. So aber ist der Verein hoffnungslos verloren oder anders ausgedr&#252;ckt: Der Eisb&#228;r steckt so tief im Schnee, dass er sich wohl erst im Sommer wieder befreien kann &#8211; dann aber in der 2. Liga, der ProA.</p>
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